SBB erstellt Schutzwand für Holzverlad in Siggenthal-Würenlingen.

Die SBB erstellt anfangs Dezember und anfangs Januar in Nachtarbeit eine Schutzwand für den Holzverlad im Bahnhof Siggenthal-Würenlingen. Dank der Wand kann in Siggenthal-Würenlingen auch weiterhin Holz mit einer maximalen Länge von 18 Metern verladen und umweltfreundlich mit der Bahn weitertransportiert werden.

Die SBB erstellt im Bahnhof Siggenthal-Würenlingen zwischen Gleis 1 und 8 eine Schutzwand für den Holzverlad. Die 85 Meter lange Schutzwand trägt auf ihren Stahlstützen ein Schutzgitter, welches 9,9 Meter in die Höhe ragt. Aus sicherheitstechnischen Gründen können manche Arbeiten nur nachts durchgeführt werden.

In den Nächten von Montag, 1./2. Dezember, bis Freitag, 5./6. Dezember, sowie in den Nächten vom darauffolgenden Montag und Dienstag nimmt das Bauteam die Bohrarbeiten für die Pfahlfundationen vor. Voraussichtlich ab Dienstag, 6. Januar 2009, wird während zwei Wochen nachts die Stahlkonstruktion der Schutzwand montiert. Der Bahnbetrieb ist von den Nachtarbeiten nicht betroffen. Die SBB versucht den Lärm so gering wie möglich zu halten und entschuldigt sich bei den Anwohnerinnen und An- wohnern für eventuelle Ruhestörungen.

Mit der Schutzwand kommt die SBB verschärften Sicherheitsvorschriften nach. Diese erfordern beim Verlad von Langholz bis 18 Metern einen erhöhten Sicherheitsabstand oder Schutzmassnahmen zwischen dem Verladegleis und dem nächsten befahrenenen Gleis respektive Fahrleitungsanlagen. Im Falle von Siggenthal-Würenlingen sichert die SBB so den Bahnbetrieb auf Gleis 1, während auf Gleis 8 Holz verladen wird.

Der Holzverlad ist im Sinne der in der Schweiz gelebten Verlagerungspolitik der Güter von der Strasse auf die Schiene. Das Rohholz soll auf längeren Distanzen zur Verarbeitung auf der Schiene transportiert werden. Die Holzwirtschaft erwartet von SBB Cargo ein flächendeckendes Transportnetz mit den entsprechenden Verlademöglich-keiten; auch von Rohholz mit einer Länge von über 8 Metern.

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