SBB genehmigt Vorprojekt für das Lehnenviadukt in Killwangen-Spreitenbach.

Der Verwaltungsrat der SBB hat an seiner jüngsten Sitzung das Vorprojekt für den Bau des Lehnenviadukts in Killwangen-Spreitenbach genehmigt. Mit dem Projekt sollen die zwei Verkehrsachsen Lenzburg–Heitersberg–Zürich und Wettingen–Rangierbahnhof Limmattal entflechtet werden.

Der SBB Verwaltungsrat hat an seiner letzten Sitzung vom Freitag das Vorprojekt «Bahn 2000 1. Etappe, Killwangen-Spreitenbach, niveaufreie Einfahrt Wettingen–Rangierbahnhof Limmattal (Lehnenviadukt)» genehmigt. Im Wesentlichen umfasst das Projekt die Realisierung eines 340 Meter langen Viaduktes entlang des Südufers der Limmat. Dazu gehören Anschlüsse an die Strecke Baden–Wettingen–Zürich und an die Zufahrt zum Rangierbahnhof Limmattal aus der Richtung Oerlikon–Würenlos.

Die neue Gleisverbindung ermöglicht gleichzeitige Fahrten von Reisezügen aus dem Heitersbergtunnel in Richtung Zürich und von Güterzügen aus Basel–Wettingen in Richtung Rangierbahnhof Limmattal. Mit dem Lehnenviadukt wird ein Kapazitätsengpass beseitigt und die Fahrplanstabilität massgeblich verbessert. Für das Projekt wurden 71,25 Millionen Franken gesprochen (Preisbasis 05/2008), die Eröffnung des Viadukts ist auf Ende 2013 geplant. Die Finanzierung erfolgt gemäss vertraglicher Vereinbarung mit dem Bund über den Finöv-Fonds.

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