Bahnhof-Patinnen und -Paten ab heute in Bern im Einsatz.

Ab heute sind im Bahnhof Bern zwölf Bahnhof-Patinnen und -Paten unterwegs. Ihr Ziel ist es, Präsenz zu zeigen und das Wohlbefinden der Passanten im Bahnhof weiter zu verbessern. Erstmals wird damit das Projekt «Bahnhof-Patenschaft» in einem RailCity-Bahnhof getestet.

Bahnhöfe bilden einen integralen Bestandteil des sozialen Lebens und der Mobilität. Nach dem Umbau des Bahnhofplatzes und der Christoffelunterführung hat der Bahnhof Bern spürbar an Attraktivität gewonnen. Die neue Gestaltung verbessert mitunter das Wohlbefinden und Sicherheitsgefühl der Passanten im Bahnhof. Um diese Situation beizubehalten, haben die Stadt Bern und die SBB entschieden, das Projekt Bahnhof-Patenschaft versuchsweise in Bern einzuführen.

Die Bahnhof-Patenschaft ist ein Projekt des Gewaltpräventionsprogramms «RailFair», welches Teil der Sicherheitstrategie der SBB ist. Bahnhof-Patenschaften gibt es seit mehreren Jahren in Frauenfeld, Liestal, Pfäffikon SZ, Rüti ZH, Thun, Aigle und Yverdon-les-Bains. Zum ersten Mal startet dieses Projekt nun in einem grossen RailCityLink öffnet in neuem Fenster.-Bahnhof, wo täglich bis zu 150 000 Passanten unterwegs sind.

Ab heute Donnerstag markieren zwölf Patinnen und Paten jeweils in Zweierteams Präsenz im ganzen Bahnhofgebiet. Einerseits stehen sie den Reisenden für kleine Hilfeleistungen zur Verfügung, andererseits sprechen sie Kunden auf mögliches Fehlverhalten an. Das Engagement der Patinnen und Paten ist freiwillig und ergänzt die bestehenden Dienstleistungsangebote im Bahnhof Bern wie etwa die Bahnhofhilfe. Für ihre Aufgabe wurden die Bahnhof-Paten sechs Tage lang in Bereichen wie Kommunikation und Konfliktvermittlung ausgebildet. Während des Einsatzes werden die Freiwilligen durch die Objektschutz-Fachleute der Firma SecuritransLink öffnet in neuem Fenster. betreut. Geführt werden die Patinnen und Paten durch die SBB und der Stadt Berner Einrichtung PINTO. Unterstützt wird das Projekt zudem von den im Bahnhof Bern ansässigen Transportunternehmungen BLS, RBS, Postauto und BernMobil.

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