Baubewilligung für neues Baudienstzentrum im Kohlendreieck in Zürich erteilt.

Im so genannten Kohlendreieck in Zürich kann die SBB das bestehende Hilfiker-Gebäude sanieren und mit einem Neubau ergänzen. Für das Projekt ist die Baubewilligung des Bundesamts für Verkehr eingetroffen.

Die Gestaltung des Neubaus im Kohlendreieck an der Zürcher Remisenstrasse stellte eine besondere Herausforderung dar. Für die Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege ist das Gebäude des Architekten Hans Hilfiker ein Schutzobjekt von regionaler Bedeutung. Um eine hohe städtebauliche und architektonische Qualität der An- und Umbauten sicherzustellen, hatte die SBB einen Projektwettbewerb ausgeschrieben.

Gewinner des Wettbewerbs waren von Ballmoos Krucker Architekten & Conzett, Bronzini, Gartmann. Sowohl die Stadt Zürich mit dem Amt für Städtebau wie auch das Bundesamt für Kultur wurden eng in die Planung einbezogen. Das Bundesamt für Verkehr hat nun kürzlich die Plangenehmigung für das Baudienstzentrum auf dem Kohlendreieck an der Remisenstrasse in Zürich erteilt.

Damit ist rechtlich der Weg frei für die Sanierung des bestehenden Dienstgebäudes von Hans Hilfiker sowie für den Neubau eines siebengeschossigen Büro-Anbaus nach den Plänen der Wettbewerbsgewinner. Auf dem Kohlendreieck wird somit ein adäquater Ersatzstandort für die SBB Baudienste geschaffen. Diese müssen ihren derzeitigen Sitz an der Lagerstrasse zu Gunsten des Projekts Stadtraum HB räumen.

Durch die Konzentration der heute dezentral organisierten Baudienste auf dem Kohlendreieck können Synergien genutzt und die Interventionszeiten verbessert werden. Die Investitionskosten betragen knapp 20 Millionen Franken. Der Baubeginn ist für Herbst 2009 geplant, die Inbetriebnahme soll spätestens Mitte 2011 stattfinden.

Fotos sind auf www.sbb.ch/fotoLink öffnet in neuem Fenster. erhältlich.

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