Überbauung «Gleis d» in Chur: SBB überreicht neuen Nutzern die Schlüssel.

Beim Bahnhof Chur ist ein neues Quartier entstanden. Wo früher in der SBB Hauptwerkstätte handwerklich gearbeitet wurde, wird künftig unterrichtet, untersucht und gegessen. Heute überreichte die SBB den neuen Nutzern die Schlüssel für die Räumlichkeiten in der neuen Überbauung «Gleis d». Damit erhalten die Nutzer Zugang zum derzeit grössten Minergie-Bau im Kanton.

Knapp zwei Jahre nach Baubeginn hat die SBB heute den Nutzern die Schlüssel für die Räumlichkeiten in der Überbauung «Gleis d» in Chur überreicht. Früher standen auf dem Areal die Hauptwerkstätten der SBB. Dort wo früher handwerklich gearbeitet wurde, beleben ab diesem Frühjahr verschiedene Berufsgruppen sowie Schüler und Studenten das Umfeld: Am Institut für berufliche Weiterbildung mit der Höheren Fachschule für Technik (IbW) sowie im Bildungszentrum Gesundheit und Soziales (BGS) wird ab März 2008 unterrichtet. Im «Medizinischen Zentrum Gleis d» haben sich sechs bestehende Arztpraxen zusammengeschlossen. Zudem bietet das Restaurant und Take-away Mishio Platz für mehr als einhundert Gäste, die sich dort von Montag bis Samstag zwischen 9.00 und 22.30 Uhr verköstigen können. Das «Medizinische Zentrum Gleis d» sowie das Restaurant Mishio wurden bereits Anfang Februar eröffnet.

Diese Nutzer profitieren nicht nur von einer modernen Infrastruktur. Sie sind auch Nutzer des derzeit grössten Minergie-Baus im Kanton Graubünden. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Grundwasserwärmepumpe, die das Grundwasser in einer Tiefe von 50 Metern fasst. Mit der gewonnen Wärme kann die gesamte Überbauung mit rund 22 000 Quadratmetern geheizt werden. Insgesamt kostete der Bau inklusive Innenausbau rund 63 Millionen Franken.

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