Mit viel Zug auf die Piste – Rekordverkehr im Februar.

Die SBB verzeichnete im Februar 2008 eine Rekordzahl von Kunden, die mit dem Zug in die Wintersportgebiete gefahren sind. Schönes Wetter, gute Schneeverhältnisse, schnellere Verbindungen und attraktive Bahnangebote liessen viele Wintersportler und Familien auf die Bahn umsteigen. Allein ins Wallis reisten gegenüber dem Vorjahr über 30 Prozent mehr Bahnkunden. Auch ins Berner Oberland und ins Bündnerland fuhren deutlich mehr Feriengäste und Ausflugsreisende mit der SBB.

Im Februar 2008 erlebte die Schweiz einen wahren Wintersport-Boom. Beste Wetter- und Pistenbedingungen lockten Hunderttausende in die Berge. Die SBB konnte von diesem Wintersport-Boom auf allen wichtigen Wintersportlinien profitieren. Dabei übertreffen die Passagierzunahmen besonders durch den neuen Lötschberg-Basistunnel ins Wallis sowie nach Interlaken die Erwartungen. Auch der Mehrverkehr auf den Strecken zwischen Zürich und Chur sowie Lausanne Richtung Wallis zeigen deutlich, dass die SBB immer öfter nicht nur eine Pendlerbahn ist, sondern auch in der Freizeit zunehmend an Bedeutung gewinnt.


Über 30 Prozent mehr Passagiere ins Wallis.

Die SBB hatte zwar dank der schnelleren Verbindungen durch den neuen Lötschberg-Basistunnel mit einem spürbaren Mehrverkehr ins Wallis gerechnet. Die aktuellen Zahlen übertreffen jedoch die Erwartungen deutlich. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der Reisenden ins Wallis um mehr als 30 Prozent zu. Viele Wintersportler und Familien stiegen dank der bis zu 72 Minuten schnelleren Bahnreisen ins Ober- und Mittelwallis auf den öffentlichen Verkehr um. Hinzu kam weiterer Zusatzverkehr: Neu benutzen viele Bahnkunden die schnellere Lötschberg-Strecke statt jene via Lausanne ins Wallis oder via Gotthard nach Italien. Die SBB setzten jeweils an den Ferien-Wochenenden über 25 Extrazüge ins Wallis und retour ein, um das Sitzplatzangebot der grossen Nachfrage anzupassen.


Bessere Anschlüsse in Interlaken bringen mehr Gäste ins Berner Oberland.

Mit dem Fahrplanwechsel vom Dezember 2007 wurde Interlaken zum Vollknoten ausgebaut. Die gesamte Jungfrauregion profitiert somit von verbesserten Anschlüssen. Die Reisezeit verkürzt sich so um bis zu 18 Minuten. Diese Angebotsverbesserung hat sich positiv auf das Passagieraufkommen bei den Bahnen ausgewirkt. Der Knoten Interlaken verzeichnete im Februar 2008 ebenfalls gegen 30 Prozent mehr Fahrgäste als im Vorjahresmonat.


Auch Graubünden wird zunehmend mit der Bahn bereist.

Auch auf traditionell beliebten Wintersportrelationen wie zum Beispiel ins Bündnerland registrierte die SBB im Februar 2008 überdurchschnittliche Zuwachsraten. Auf der Strecke Zürich–Chur zählte die SBB an den Wochenenden im Februar bis zu 15 Prozent mehr Kundinnen und Kunden als im Vorjahresmonat. Auch hier setzte die SBB nachfragegerecht Extrazüge für die Reisenden an den Ferienwochenenden ein.


Mit RailAway auf die Piste – in der Westschweiz besonders beliebt.

RailAway, der Freizeitanbieter der SBB, hat ebenfalls direkt vom Wintersport-Boom in diesem Jahr profitiert. So wurde das Angebot «Snow'n'Rail» seit Anfang Jahr über 80 000 Mal verkauft. Das ist eine Steigerung von 68 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die grössten Zuwächse verzeichneten die Snow'n'Rail-Destinationen im Berner Oberland und im Wallis. Besonders gross war die Nachfrage der preiswerten RailAway-Angebote bei den Kunden in der Romandie; diese kauften mehr als doppelt so viele Snow'n'Rail-Tickets. Auch die Ski-Destinationen in der Westschweiz wurden fast doppelt so häufig mit ermässigten RailAway-Angeboten bereist.

Erneut Extrazüge mit 10 000 Sitzplätzen auf der Lötschberglinie. Auch nach Abschluss der Sportferien erwartet die SBB wiederum zahlreiche Reisende in die Wintersportorte und namentlich ins Wallis. Sie setzt deshalb an den beiden nächsten Wochenenden jeweils zwölf Extrazüge zwischen Bern, Visp und Brig ein. Dadurch stehen für den Ausflugsverkehr ins Wallis gut 10 000 zusätzliche Sitzplätze pro Wochenende zur Verfügung. Gleichzeitig verkehren ebenfalls bis am 16. März 2008 täglich 15 Extrazüge an den Auto-Salon in Genf.

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