72 Mio. Franken für mehr Zug im Rheintal.

Der Verwaltungsrat der SBB hat an seiner letzten Sitzung grünes Licht gegeben zum Ausbau der Bahninfrastruktur im Rheintal: Zwischen Sargans und St. Margrethen investiert die SBB im Rahmen des HGV-Kredites rund 72 Mio. Franken. Damit ermöglicht die SBB ab Dezember 2013 im Zusammenhang mit dem «Angebotskonzept Ost 2013» ein spürbar besseres Bahnangebot.

Mit dem Entscheid des SBB-Verwaltungsrates wird die Kapazität der Bahninfrastruktur im Rheintal deutlich erhöht und die Attraktivität der Bahn verbessert. In Sargans, Altstätten SG sowie Au SG werden die Publikumsanlagen modernisiert und die Gleisanlagen angepasst. Zwischen Neugrüt und Rüthi ermöglichen Anpassungen der Gleise sowie der Bahntechnik schnellere Streckengeschwindigkeiten und damit kürzere Fahrzeiten. Mit diesen Infrastrukturausbauten legt die SBB die Basis für die Umsetzung des Angebotskonzeptes Ost 2013 des Kantons St. Gallen.

Die Kosten für diese Ausbauten belaufen sich auf rund 72 Mio. Franken (Preisbasis September 2007). Die Finanzierung erfolgt über den HGV-Kredit im Rahmen des FinöVLink öffnet in neuem Fenster.-Fonds.

Der Infrastrukturausbau im Rheintal führt ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2013 zu einer spürbaren Verbesserung des Bahnangebotes in der Ostschweiz. Dank einer Fahrzeitreduktion auf knapp eine Stunde wird der Regioexpress St. Gallen–Chur in Sargans optimale Anschlüsse an den Fernverkehr in Richtung Zürich bieten. Zusätzlich profitiert das Rheintal von umsteigefreien Verbindungen vom Rheintal ins Fürstenland, indem der Rheintalexpress nach Gossau–Flawil–Uzwil–Wil verlängert wird.

Die Projekte in Altstätten und Sargans befinden sich in der Plangenehmigungsphase während das Projekt Au SG und die Infrastrukturanpassungen zwischen Neugrüt und Rüthi noch in der Vorprojektierungsphase sind. Zwischen 2008 und 2013 werden die Bauprojekte realisiert, damit das neue Bahnangebot auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2013 eingeführt werden kann.

Weiterführender Inhalt