SBB modernisiert Bahnhöfe Bazenheid, Lütisburg, Bütschwil und Dietfurt für mehr Komfort.

Bis Ende 2009 modernisiert die SBB die Publikumsanlangen der Bahnhöfe entlang der Bahnlinie Bazenheid–Dietfurt. Zudem baut die SBB neue, elektronische Stellwerke. Heute feierten der Kanton St. Gallen, die Gemeinden und die SBB in Bütschwil den Bauauftakt.

Die Bahnhöfe Bazenheid, Lütisburg, Bütschwil und Dietfurt entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen einer kundenfreundlichen und modernen Umsteigeplattform. Deshalb modernisiert die SBB bis Ende 2009 die Publikumsanlagen dieser Bahnhöfe und installiert moderne, elektronische Stellwerke. Der Kanton St. Gallen, die Gemeinden und die SBB feierten heute gemeinsam den Bauauftakt für die umfangreichen Umbauarbeiten. Diese dauern bis Ende 2009. «Aus unserer Sicht ist dieses Projekt ein Paradebeispiel für die Früchte einer konstruktiven und partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Bahnen, Bund, Kanton und Gemeinden», hob der St. Galler Regierungsrat Josef Keller anlässlich der Veranstaltung hervor.


Mehr Komfort dank höheren und längeren Perrons.

Bei allen Bahnhöfen verlängert die SBB die Perrons und erhöht sie, um den Kunden ein bequemes Eintreten in den Zug zu ermöglichen. Grössere Bauarbeiten stehen in Bütschwil und Bazenheid an. Damit in Bütschwil die Züge künftig kreuzen können, wird ein neues Aussenperron und als Zugang eine neue Personenunterführung gebaut. Bazenheid erhält eine moderne, überdachte Haltestelle und die Gemeinde gestaltet zudem den Bahnhofplatz mit Bushaltestelle neu.

Modernisiert wird aber nicht nur für den Komfort der Kunden. Gleichzeitig wird auch die Bahnlinie automatisiert. Hierfür baut die SBB in Bazenheid, Lütisburg und Dietfurt neue Technikgebäude, in denen Zugsicherung und Fernsteuerung untergebracht werden. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2009 können Weichen und Signale von St. Gallen aus ferngesteuert werden. Insgesamt werden damit mehr als 30 Mio. Franken investiert. Der Kanton St. Gallen und die Gemeinden Kirchberg und Bütschwil beteiligen sich mit 6,3 Mio. Franken daran.

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