Letzte Phase der Bahndammsanierung zwischen Wünnewil und Flamatt beginnt.

Durch Unwetter im August 2007 wurde der Bahndamm zwischen Wünnewil und Flamatt, auf der Linie Bern–Fribourg, stark in Mitleidenschaft gezogen. Die erste Phase der langfristigen Hangsanierung konnte abgeschlossen werden. Nun folgt die letzte Arbeitsphase. Die umfassende Sanierung dauert voraussichtlich bis Mitte November 2008 und kostet insgesamt 13,2 Mio. Franken.

In Folge heftiger Unwetter musste die SBB im August 2007 den Bahnbetrieb auf der Linie Bern–Fribourg bei Wünnewil-Flamatt während zwei Wochen einstellen. Sofortmassnahmen machten sodann eine Inbetriebnahme möglich. Seither arbeitet die SBB an einer langfristigen Bahndammsanierung.


Bahndammsanierung und Gleiserneuerung.

Zur langfristigen Hangsicherung wurde das Trassee über 500 Meter aufgeschüttet und durch Ankervorrichtungen gesichert. Zudem erneuert die SBB den Unter- sowie Oberbau der Gleisanlagen vollständig.

Diese Arbeiten wurden in zwei Phasen aufgeteilt: das nördliche Gleis wurde ab 14. Januar erneuert und ausser Betrieb genommen. Rechtzeitig zur Euro 2008 konnten wieder beide Gleise befahren werden. Nun beginnt die Erneuerung des zweiten Gleises, das nun bis zur Fertigstellung, voraussichtlich Mitte November 2008, nicht mehr benützt werden kann. Anschliessend werden die provisorisch installierten Gleise und Signale demontiert. Die Kosten für die Sanierungsarbeiten belaufen sich auf insgesamt auf 13,2 Millionen Franken.

Zudem erneuert respektive ersetzt die SBB auch im Bahnhof Düdingen zwei Durchfahrtsgleise und sechs Weichen für insgesamt 5,3 Mio. Franken. Gearbeitet wird jeweils nachts. Diese Unterhaltsarbeiten beginnen am 24. Juli und enden voraussichtlich am 17. September 2008. Während dieser Zeit können die Züge den Bahnhof Düdingen mit nur 50 km/h passieren.

Die SBB bemüht sich, die Auswirkungen der Umbauarbeiten für Reisende und Anwohner auf ein Minimum zu beschränken.

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