Kanton, Stadt und SBB feiern Baubeginn des dritten Gleises Gexi–Lenzburg.

Mit einem symbolischen Spatenstich feierten heute Morgen der Kanton Aargau, die Stadt Lenzburg und die SBB den Baubeginn für das dritte Gleis zwischen der Verzweigung Gexi und Lenzburg. Das zusätzliche Gleis soll im Dezember 2010 in Betrieb gehen. Es ermöglicht bessere Anschlüsse zwischen dem Fernverkehr und den Regionalzügen aus dem Freiamt.

«Einmal mehr zeigt sich, dass Lenzburg eine wichtige Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs ist», freute sich der Lenzburger Stadtammann Hans Huber. Gemeinsam mit Vertretern von Kanton, Gemeinde und SBB feierte er heute Morgen mit einem symbolischen Spatenstich den Baubeginn für das dritte Gleis zwischen der Verzweigung Gexi und Lenzburg. Dank des rund zwei Kilometer langen Gleises südlich der bestehenden Doppelspur können die halbstündlich verkehrenden Regionalzüge aus dem Freiamt und die Fernverkehrszüge ab Dezember 2010 parallel in Lenzburg einfahren. Reisende erhalten damit in Lenzburg bessere Anschlüsse zwischen Fern- und Regionalverkehr. «Die halbstündliche Anbindung des Freiamts an Lenzburg und an den Wirtschaftsraum Zürich/Zug erhöht die Attraktivität der Regionen Freiamt und Lenzburg», betonte Landammann Peter C. Beyeler. «Die verbesserten Anschlüsse an den Regional- und Fernverkehr sollen Wachstumsimpulse für die ganze Region bringen.»

«Zeitgleich mit dem dritten Gleis setzt die SBB hier in Lenzburg auch die zweite Etappe der Lärmschutzmassnahmen um», sagte Hansjörg Hess, Leiter SBB Infrastruktur. In einem ersten Schritt müsse man sowohl den Bahndamm als auch den Einschnitt der Doppelspur verbreitern, um Raum für das dritte Gleis zu schaffen. Danach, voraussichtlich im Frühjahr 2010, könne der Bau der Lärmschutzwände beginnen.

Inklusive der Lärmschutzmassnahmen belaufen sich die Gesamtkosten des Projektes auf rund 85 Millionen Franken. Daran beteiligt sich der Kanton Aargau mit rund 20 Millionen Franken. Die Stadt Lenzburg zahlt knapp 2 Millionen Franken für den Neubau bestehender Strassenbrücken, welche wegen der Verbreiterung des Einschnittes verlängert werden müssen.

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