Spatenstich zum Anschluss der Ostschweiz ans europäische Hochgeschwindigkeitsnetz.

Heute Montag haben mit einem offiziellen Startschuss die Arbeiten für den Doppelspurausbau St. Fiden–Engwil begonnen. Das Projekt ist der erste Schritt zum Anschluss der Ostschweiz ans europäische Hochgeschwindigkeitsnetz (HGV).

Mit dem Projekt Doppelspurausbau St. Fiden–Engwil starten die Bauarbeiten für die HGV-Ausbauten in der Ostschweiz. Die drei Kilometer lange Strecke wird auf Doppelspur ausgebaut. SBB Infrastrukturchef Hansjörg Hess hat heute Montag zusammen mit dem St. Galler Regierungsrat Josef Keller, Vizedirektor des Bundesamts für VerkehrLink öffnet in neuem Fenster. Toni Eder und Guido Schoch, Unternehmensleiter der Südostbahn (SOB)Link öffnet in neuem Fenster. den Startschuss zum Ausbau gegeben. Die Arbeiten sollen bis im Herbst 2011 abgeschlossen sein.

Die Schweiz soll bis Ende 2015 besser an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen werden. Das Startprojekt - der Doppelspurausbau St. Fiden–Engwil – liegt auf der Strecke Zürich–St. Gallen–München und ist eines von sieben Projekten, die künftig eine schnellere Fahrt von der Limmat an die Isar möglich machen. «Die Reisezeit wird sich ab 2015 von St. Gallen nach München um 40 Minuten auf 2 Stunden 25 Minuten und von Zürich nach München um 50 Minuten auf 3 Stunden 20 Minuten reduzieren», sagte Hansjörg Hess, Leiter SBB Infrastruktur. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass auch Deutschland und Österreich ihre Ausbauten realisieren.

Die Kosten für den Doppelspurausbau St. Fiden–Engwil betragen rund 44 Millionen Franken. Finanziert werden die Ausbauten aus dem Fonds für die Eisenbahngrossprojekte (FinöVLink öffnet in neuem Fenster.). Toni Eder, Vizedirektor des BAV, erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass dank dem so genannten HGV-Anschluss-Gesetz «in den nächsten Jahren 440 Millionen Franken in der Ostschweiz investiert werden». Gleichzeitig ist zwischen der neuen Doppelspur St. Fiden–Engwil und dem Portal des Bruggwaldtunnels eine 300 Meter lange Verbindungslinie vorgesehen. Diese so genannte Spange SOB gehört zu den Ausbauten des Korridors St. Gallen–Konstanz.

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