Kommissionen für Bahnen und Reisebüros sinken.

Die SBB muss die Kommission für den Verkauf von internationalen Fahrausweisen in den Reisebüros reduzieren. Dieser Schritt ist notwendig, weil die SBB ihrerseits von Provisionsanpassungen durch die europäischen Bahnen betroffen ist. Die reduzierten Kommissionssätze gelten ab 1. Mai 2009.

Über 340 Reisebüros in der Schweiz vertreiben unter anderem auch internationale Bahntickets. Die Kommissionen, welche die Reisebüros für den Verkauf dieser Fahrausweise erhalten, müssen jetzt durch die SBB von bisher 10 Prozent auf neu 4 bis 8 Prozent reduziert werden. Dieser Schritt wurde notwendig, weil die europäischen Partnerbahnen die Verkaufsprovisionen, die sie der SBB für den Vertrieb von internationalen Bahntickets auszahlen erheblich reduziert haben.

Die Reduktion dieser Provisionen entspricht einem Trend, der sich schon seit einiger Zeit abzeichnet und nicht überrascht: Die einzelnen Bahnbetreiber versuchen möglichst viele Buchungen über die eigenen Vertriebskanäle abzuwickeln. Vor diesem Hintergrund reduziert sich das Volumen der internationalen Bahntickets, die über die klassischen Verkaufskanäle gebucht werden. Die Kommissionsreduktion kommt für die einzelnen Reisebüros nicht überraschend. Die SBB hat die bestehenden Verträge bereits im September 2008 vorsorglich gekündigt. Die Reisebüros wurden in diesen Tagen über die neuen Kommissionen informiert. Diese treten ab 1. Mai 2009 in Kraft.

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