SBB Grossbahnhöfe wachsen überdurchschnittlich.

Der Detailhandels- und Gastronomieumsatz der 31 grössten Schweizer Bahnhöfe entwickelt sich im Vergleich zum Detailhandel überdurchschnittlich. Das Wachstum lag im vergangenen Jahr bei 6,1 Prozent. Die neun grössten RailCity Bahnhöfe haben einen Jahresumsatz von rund 1,1 Mrd. CHF erzielt. Auch die 22 nächst grösseren Bahnhöfe entwickelten sich erfreulich und konnten teilweise um mehr als 15 Prozent zulegen.

Die Reisenden schätzen das umfassende Dienstleistungsangebot bei ausgedehnten Öffnungszeiten an den RailCity- und «Mehr Bahnhof»-Standorten. Auch im letzten Jahr stiegen die Umsätze in den 31 SBB Grossbahnhöfen. Insgesamt erzielten die Mieter einen Detailhandels- und Gastronomieumsatz von 1,45 Mia. CHF. Das Wachstum lag mit 6,1% deutlich über der durchschnittlichen Entwicklung im Schweizer Detailhandel (+ 4,3%, Basis Januar bis November 2008). Dabei wurden die Umsätze durch umfangreiche Bauarbeiten in Zürich, Aarau, Biel und Brig gedämpft.


RailCity wächst erfreulich.

Die neun RailCity-Bahnhöfe steigerten dabei die Umsätze um 5,2% auf 1,1 Mia. CHF. Spitzenreiter war 2008 RailCity Lausanne mit einem Plus von über 14%. Der Bahnhof Zug ist dank einigen gezielten Anpassungen 2008 in die Liga der RailCity-Bahnhöfe aufgestiegen. Das bedeutet, dass Zug zu einem Shopping- und Dienstleistungszentrum mit einer Centerleitung vor Ort weiterentwickelt wurde. St. Gallen wird 2009 ebenfalls folgen. Beide Bahnhöfe sind in der finanziellen Betrachtung für das Jahr 2008 bereits voll integriert.

Seit der Lancierung der ersten RailCity im Jahr 2003 haben diese grössten Schweizer Bahnhöfe bezogen auf den Gesamtumsatz um mehr als einen Viertel zugelegt.


«Mehr Bahnhof» etabliert sich erfolgreich.

Im Weiteren hat die SBB im vergangenen Jahr mit Visp, Yverdon-les-Bains und Delémont drei weitere Bahnhöfe auf Basis des Konzepts «Mehr Bahnhof» lanciert. Das Konzept beinhaltet den Ausbau von 22 grösseren Bahnhöfen zu Dienstleistungszentren mit einheitlichem Grundangebot. Die SBB hat bisher 13 Bahnhöfe entsprechend lanciert. 2009 werden die Bahnhöfe Sion, Brig, Wil und Olten folgen.

Auch diese Bahnhöfe entwickeln sich insgesamt sehr erfreulich. Wachstumsmässige Spitzenreiter sind die Bahnhöfe Chur (+ 25%), Wil (+ 17%) sowie Solothurn und Thun (je +16%). Insgesamt stieg der Umsatz 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 8,8% auf über 350 Mio. CHF. Strategisch und finanziell werden alle 22 Bahnhöfe – ob lanciert oder noch anstehend – in einem Portefeuille geführt.

Weiterführender Inhalt