SBB Cargo verbessert CO2-Bilanz.

Die Schweizer Güterbahn SBB Cargo entlastet mit dem Schienengüterverkehr die Umwelt mit rund 1,3 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr und unterstützt ihre Kunden neu mit einem individuellen Emissionsreporting.

Der Gütertransport auf dem Schienenweg ist umweltfreundlicher als der LKW-Verkehr. Das gilt besonders in der Schweiz, wo das Schienennetz fast vollständig elektrifiziert ist und der Bahnstrom zu mehr als 70 Prozent aus umweltfreundlicher Wasserkraft gewonnen wird. «Wären unsere Transporte im Jahr 2008 nicht über die Schiene, sondern per Lastwagen erfolgt, hätte dies die Umwelt mit rund 1,3 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich belastet», rechnet Nicolas Perrin, Leiter von SBB Cargo, mit dem Emissionsrechner EcoTransIT vor. Dies entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoss von etwa 250 000 Personen in der Schweiz.

Neues Emissionsreporting für Kunden

Ermittelt werden die Daten mit der Methodik von EcoTransIT, das von SBB Cargo zusammen mit fünf anderen europäischen Bahnen, der Universität Hannover und dem unabhängigen Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) in Heidelberg in Kooperation mit dem internationalen Eisenbahnverband (UIC) entwickelt wurde. Es ermittelt die Umweltauswirkungen von Gütertransporten innerhalb von Europa genau und verkehrsträgerübergreifend. EcoTransIT vergleicht sehr detailliert den Energieverbrauch und Schadstoffausstoss von Transporten mit Bahn, Lastwagen, Schiff und Flugzeug und hilft so den Nutzern bei der Optimierung der eigenen Energiebilanz.

«Immer mehr Unternehmen wollen in der Logistik eine positive Ökobilanz», stellt Nicolas Perrin fest. «Diesen Trend unterstützen wir mit dem detaillierten Emissionsreporting für sämtliche Bahntransporte und bieten unseren Kunden damit einen unmittelbaren Wettbewerbsvorteil».

Mehr Informationen zu EcoTransIT unter: www.sbbcargo.com/de/ecotransit

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