Wichtige Fortschritte in der Zusammenarbeit.

Die Verbände der Wald- und Holzwirtschaft und SBB Cargo ziehen eine positive Bilanz ihres gemeinsamen Projektes zur Verbesserung der Zusammenarbeit. Auch in Zukunft will man sich regelmässig zum Erfahrungsaustausch treffen.

Im Sommer 2007 hatten die Verbände der Holzwirtschaft wie Lignum, Waldwirtschaft Schweiz oder HIS (Holzindustrie Schweiz) sowie grosse Unternehmen gemeinsam mit SBB Cargo ein Projekt gestartet, um Schwachstellen in der Zusammenarbeit anzugehen. Anlass dafür war die Unzufriedenheit der Holzbranche mit der Güterbahn, die jährlich über 50'000 Wagen für die schweizerische Holzwirtschaft und Papierindustrie transportiert. SBB Cargo erhoffte sich vom gemeinsamen Projekt eine höhere Verbindlichkeit in der Planung und einen verstärkten Dialog sowohl über Schwierigkeiten in der operativen Abwicklung als auch über Zukunftsperspektiven der Branche, die sehr heterogen ist und durch die Fokussierung des Wagenladungsverkehrs 2006 stark beunruhigt war. Im Vordergrund der gemeinsamen Arbeiten stand aber nicht die Wiederbedienung von für SBB Cargo unrentablen Verladestationen, sondern der qualitative Ausbau des Netzes. „Mit dem Ergebnis der Arbeiten konnten wichtige Fortschritte erzielt werden“, sagt Christoph Starck von Lignum, unter deren Führung sich die Branche im Projekt engagierte. Zufriedenheit auch bei SBB Cargo, so der Leiter Marketing & Sales Peter Schär: „Das Projekt hat uns näher gebracht, wir verstehen jetzt besser die gegenseitigen Bedürfnisse und Erwartungen.“

Reinigungskonzept und Kapazitätsplanung

Seit Herbst 2008 wirken auch die vereinbarten Massnahmen, damit Überbuchungen verhindert werden können. Der Kundenservice von SBB Cargo überwacht die kritischen Verladepunkte und informiert Verlader frühzeitig, wenn der Platz überbucht ist.

Weiterhin im Auge behalten wollen SBB Cargo und die Partner die marktgerechte Entwicklung des Netzes. Die Holzwirtschaft befindet sich im internationalen Wettbewerb, was heute zu raschen Strukturveränderungen und kurzfristigen Verschiebungen grosser Warenflüsse führen kann. „Die Holzverlader sind darauf angewiesen, dass auch das künftige Verladenetz über genügend Flächenabdeckung verfügt, und sich flexibel neuen Transportströmen anpassen kann“, betont Lignum-Direktor Starck.

Kundenservice verbessert

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