Bahnhof-Patenschaft in Bern stösst auf positives Echo.

Die Bahnhof-Patinnen und -Paten im Berner RailCity-Bahnhof stossen bei den Reisenden auf sehr positive Resonanz und Akzeptanz. Es werden weiterhin motivierte Freiwillige für das Projekt gesucht.

Seit Dezember 2008 sind am Bahnhof Bern ein Dutzend Bahnhof-Patinnen und Paten im Einsatz. Sie stehen den Reisenden am Bahnhof für Fragen und kleine Hilfeleistungen zur Verfügung, sprechen Personen auf allfälliges Fehlverhalten an und vermitteln in Konfliktsituationen.

Ein Vierteljahr nach der Einführung der Bahnhof-Patenschaft ziehen die SBB und die Stadt Bern als Initianten eine positive erste Bilanz. Die Bahnhof-Paten werden positiv wahrgenommen. Ihre Tätigkeit wird breit akzeptiert und geschätzt. Bei ihren Einsätzen erhalten sie viele positive Rückmeldungen von Reisenden. Die Berner Paten machen hauptsächlich auf Fehlverhalten aufmerksam und erteilen den Bahnhofbenutzern Auskünfte. Die Zusammenarbeit mit den im Bahnhof tätigen Organisationen wie SecuritransLink öffnet in neuem Fenster. und PINTO verläuft sehr gut.

Die Patenschaft in Bern wird in Form eines Pilotprojekts bis im Herbst 2009 ausgewertet. Danach wird entschieden, ob das Projekt definitiv eingeführt wird.

Das Projekt Bahnhof-Patenschaft ist Teil der SBB Präventions-Kampagne «RailFair». Es wurde bisher an acht Schweizer Bahnhöfen umgesetzt, das erste Mal 2005 in Thun. Bahnhof-Paten versehen ihren Dienst auf freiwilliger Basis. Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) und weitere Partner bilden sie vorgängig in einem speziell erarbeiteten Training aus. Mehr zur Bahnhof-Patenschaft und weiteren «RailFair»-Projekten gibt es unter www.sbb.ch/railfair.

Für das Bahnhof-Patenschaft-Projekt Bern werden weiterhin neue Bahnhof-Patinnen und Paten gesucht. Der nächste Ausbildungskurs findet im Mai 2009 statt. Interessenten melden sich unter railfair@sbb.ch oder 051 220 38 90.

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