Mehr Ruhe für zwei Berner Quartiere dank Lärmsanierung des Lorraineviadukts.

Zwischen Mitte September und Ende November 2009 errichtet die SBB im Lorraine- und Wylerquartier für 7,9 Mio Franken Lärmschutzwände. Auf einer Länge von insgesamt 910 Metern säumen die Lärmschutzwände beidseits der Gleise einen Teil des vierspurigen Lorraineviadukts. Die Aluminiumwände wurden in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz des Kantons Bern und einem Berner Architekturbüro entwickelt.

Die Anwohnerinnen und Anwohner des Wyler- und Lorrainequartiers erhalten ab Dezember mehr Ruhe. In den beiden Berner Quartieren setzt die SBB im Auftrag des Bundesamtes für Verkehr die letzten Lärmschutzmassnahmen des Projekts «Agglo Bern» um; die anderen Lärmschutzvorhaben an der Polygonstrasse sowie zwischen den Bahnhöfen Bümpliz Süd und Bern Ausserholligen sind bereits realisiert.

Den Auftakt machen in dieser Woche die Installationen für die Montage der Lärmschutzwände auf dem östlichen Brückenrand des Lorraineviadukts. Die Wände erstrecken sich hier auf einer Länge von 750 Metern zwischen der Lernwerkstätte und der Bahnüberführung der Polygonstrasse. Die Arbeiten dauern sieben Wochen. Im Anschluss daran folgt ab Ende Oktober auf der Westseite der Gleise der zweite, 160 Meter messende Abschnitt zwischen Polygon- und Jurastrasse. Diese Arbeiten nehmen vier Wochen in Anspruch und enden voraussichtlich am 20. November.

Die Lärmschutzwände werden im Bereich des heutigen Brückengeländers montiert. Dabei werden die Stützen auf den Brückenrand geschraubt und anschliessend die Wandelemente zwischen den Stützen eingeführt. Für die Gestaltung der Wände wurden der Denkmalschutz des Kantons Bern und das Berner Architekturbüro Mühlethaler beigezogen.

Auf den Zufahrtsstrassen ist während der Bauausführung mit Behinderungen zu rechnen. Um die Beeinträchtigungen zu verringern, wurde das Bauvorhaben in zwei Etappen unterteilt. Die SBB dankt für das Verständnis.

Weiterführender Inhalt