Definitive Einführung der Bahnhof-Patenschaft Bern.

Die seit einem Jahr als Pilotprojekt laufende Bahnhof-Patenschaft im Berner RailCity-Bahnhof wird definitiv weitergeführt. Das Angebot bewährt sich und wird mit weiteren motivierten Freiwilligen erweitert.

Seit Dezember 2008 stehen am Bahnhof Bern ein Dutzend Bahnhof-Patinnen und -Paten im Einsatz. Sie stehen den Reisenden am Bahnhof für Fragen und kleine Hilfeleistungen zur Verfügung, sprechen Personen auf allfälliges Fehlverhalten an und wirken in Konfliktsituationen vermittelnd. Die Zusammenarbeit mit den ebenfalls im Bahnhof tätigen Organisationen wie SecuritransLink öffnet in neuem Fenster. und PINTO verläuft sehr gut.

Nach der positiven Auswertung des Pilotjahres haben der Gemeinderat der Stadt Bern, die SBB, BLS, RBS, BernMobil, PostAuto, Securitrans AG die definitive und dauerhafte Einführung des Projekts beschlossen.

Bahnhof-Patinnen und -Paten sind ein Teil der SBB-Sicherheitskette. Sie übernehmen und ersetzen weder professionelle Sozialarbeit noch Polizeiaufgaben, sondern sind ein niederschwelliges Angebot, das von den Menschen, die sich im Bahnhof aufhalten, sehr geschätzt wird. Die Bahnhof-Paten sind von der SBB, der Securitrans AG und dem Schweizerischen Roten Kreuz sowie weiteren Partnern (Pinto, Konzessionierte Transportunternehmen) ausgebildet worden und werden von diesen laufend weitergebildet und betreut. Sie geniessen breite Akzeptanz bei allen Interessensgruppen im Bahnhof.

Das Präventionsprojekt ist Teil der SBB-Sicherheitskette, welche sowohl aus präventiven als auch repressiven Massnahmen besteht. Zu den präventiven Massnahmen gehört das Projekt RailFair: www.sbb.ch/railfair.

Für das Projekt der Bahnhof-Patenschaft in Bern werden weiterhin Interessierte gesucht. Der nächste Ausbildungskurs findet im ersten Halbjahr 2010 statt. Interessenten melden sich unter railfair@sbb.ch oder 051 220 38 90.

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