SBB Infrastruktur konzentriert sich auf Kernaufgaben.

Angesichts des stark gestiegenen Mittelbedarfs für die Bahninfrastrukturen setzt die SBB ein Kostensenkungsprogramm um. In der Verwaltung und Führung der Division Infrastruktur werden rund 60 Mio. Franken jährlich eingespart; betroffen sind 300 bis 350 Stellen. Der Stellenabbau erfolgt GAV-konform, das heisst, ohne Entlassungen und in enger Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern.

Die SBB will die Verwaltungskosten in der Division Infrastruktur nachhaltig senken und so Mittel für die Kernaufgaben wie Substanzerhalt oder Netzausbau freispielen. Diese Mittel werden dringend benötigt: Das Verkehrsaufkommen ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen, ebenso die Unterhaltskosten. Hinzu kommen grosse Investitionen in den Ausbau des Schienennetzes. Die SBB will ihren Beitrag an den steigenden Mittelbedarf leisten und reduziert wo immer möglich Kosten.

Die Supportorganisationen von SBB Infrastruktur werden künftig auf allen Stufen schlanker und leistungsfähiger gestaltet und die Verwaltungskosten um jährlich CHF 60 Mio. gesenkt. Das entspricht 300 bis 350 Stellen in Verwaltung und Führung sowie Einsparungen bei den Sachkosten (Mieten, Büroinfrastruktur etc.). In den vergangen Jahren sind die Verwaltungskosten bei SBB Infrastruktur stark angestiegen.

Der Stellenabbau erfolgt gemäss dem geltenden Gesamtarbeitsvertrag (GAV), es gibt keine Entlassungen. Die Umsetzung erfolgt gestaffelt im Jahr 2010 und in enger Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern nach dem gemeinsamen Leitfaden für Reorganisationen. Nicht vom Stellenabbau betroffen sind die direkt produktiven Stellen.

Bereits auf Anfang 2010 hat SBB Infrastruktur eine neue Organisation in Kraft gesetzt: Mit dem Programm „Infrastruktur 2014“ wird die Division auf eine starke Kundenorientierung und standardisierte Arbeitsweisen ausgerichtet; mittelfristig strebt sie das Erreichen von Business Exzellenz nach dem EFQM-Modell an (European Foundation for Quality Management).

Trotz schwieriger Wirtschaftslage hat die SBB 2009 neue Stellen geschaffen und beschäftigt heute mehr Mitarbeitende als vor Jahresfrist. Sie ist eine attraktive Arbeitgeberin für 28'000 Menschen in der Schweiz.

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