Mehrere Schweizer TGV-Züge von Streik betroffen.

Das Personal der französischen Staatsbahn tritt ab heute Abend, 20 Uhr, in einen unbefristeten Streik. Neben dem Bahnverkehr in Frankreich sind von der Arbeitsniederlegung auch einzelne TGV-Züge auf den Strecken Zürich–Basel–Paris, Lausanne–Paris, Bern–Paris und Genf–Paris betroffen sowie alle TGV-Verbindungen nach Südfrankreich. Für die «Pau Casals»-Nachtzüge Zürich–Barcelona–Zürich fahren zwischen Genf und Spanien Busse.

Wie die französische Staatsbahn SNCF bekannt gibt, tritt ihr Personal ab Montag, 11. Oktober, 20 Uhr, in Streik. Die Streikdauer ist noch nicht bekannt. Die Arbeitsniederlegung betrifft nicht nur den nationalen Bahnverkehr in Frankreich sondern auch die Verbindungen zwischen der Schweiz und Frankreich.

Ab Dienstag fallen mehrere TGV-Züge auf den Strecken Zürich–Basel–Paris, Lausanne–Paris, Bern–Paris und Genf–Paris aus. Betroffen sind zudem alle TGV-Verbindungen nach Südfrankreich respektive von und nach Marseille, Montpellier und Nizza. Auch die Züge zwischen Basel und Brüssel via Strassburg und Luxemburg fallen aus. Für den Nachtzug «Pau Casals» verkehren Ersatzbusse zwischen Genf und Spanien.

Die SBB empfiehlt Reisenden nach Frankreich, sich kurzfristig über die Reise-möglichkeiten während des Streiks zu informieren. Detaillierte Auskünfte zu den aktuellen Auswirkungen des Streiks sind an den Bahnschaltern sowie über folgende Quellen erhältlich:

  • Automatische Bahnverkehrsinfo Tel. 166 (CHF 0.50 pro Anruf und pro Minute), 24 Stunden
  • Rail Service 0900 300 300 (CHF 1.19/Min./CH-Festnetz), 24 Stunden
  • Teletext SF1 Seite 487
  • www.sbb.ch/166

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