SBB übt Zusammenarbeit mit Rettungskräften.

Rund 350 Rettungskräfte probten heute auf dem SBB-Streckenabschnitt Wanzwil–Solothurn den Ernstfall. Gemeinsam mit den Kantonen Bern und Solothurn beübte die SBB ihre Alarmorganisation und deren Zusammenspiel mit den Partnereinheiten auf kantonaler Ebene. Bis Ende Jahr wird die Übung ausgewertet.

In regelmässigen Abständen überprüft die SBB gemeinsam mit ihren Partnern die Sicherheitsorganisation für einen möglichen Ernstfall. Anlässlich der Grossübung «TRIANGEL2010» wurde heute im bernischen Inkwil ein Zusammenstoss eines Personenzuges mit einem grossen landwirtschaftlichen Fahrzeug simuliert. In Zusammenarbeit mit den Kantonen Bern, Solothurn und der Stadt Zofingen wurden rund 350 Rettungskräfte verschiedenster Sicherheitsorgane beübt. «Eine Übung in dieser Grösse auf der Neubaustrecke findet alle sechs Jahre statt», erklärte Arthur Deiss, Gesamtprojektleiter SBB der Rettungsübung anlässlich einer Medienorientierung in Inkwil. «Wir wollen damit die Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen festigen und mögliche Schwachstellen feststellen», so Deiss weiter.

Das Übungsszenario war anspruchsvoll: Nach einer simulierten Zugskollision in Inkwil mussten rund 90 Passagiere, verteilt auf vier Personenwagen, in einem von Solothurn in Richtung Olten fahrenden Zug durch Rettungskräfte evakuiert und betreut werden. Eine detaillierte Auswertung der Übung wird bis Ende 2010 vorliegen. Daraus leiten die SBB und ihre Partner die notwendigen Verbesserungsmassnahmen ab.

Für die halbtägige Übung blieb die SBB-Ausbaustrecke auf dem Abschnitt Wanzwil–Solothurn für den Zugverkehr von 9.30 bis 14.30 Uhr gesperrt. Die direkten Züge Olten–Solothurn wurden während der Übung via Oensingen umgeleitet und erhielten Verspätungen im Minutenbereich. Die SBB dankt allen Kundinnen und Kunden für ihr Verständnis und auch der Gemeinde Inkwil für die Unterstützung bei der Realisierung der Sicherheitsübung auf ihrem Gemeindegebiet.

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