Bahnhof-Patenschaft in Freiburg.

Freiburg ist nach Yverdon-les-Bains, Aigle und Renens die vierte Stadt der Romandie, die die Bahnhof-Patenschaft einführt. Ab Anfang 2011 werden Laienhelferinnen und -helfer dafür sorgen, unzivilisiertem Verhalten im und um den Bahnhof vorzubeugen. Diese Massnahme ist Teil des SBB-Präventionsprogramms RailFair und ist in Zusammenarbeit mit der Stadt Freiburg, der Kantonspolizei und der Eisenbahnunternehmung entstanden.

Um ein besseres Zusammenleben im Bahnhof Freiburg zu fördern, schaffen die SBB, die Stadt und die Kantonspolizei eine Bahnhof-Patenschaft mit Laienhelferinnen und -helfern. Die Aufgabe der Patinnen und Paten ist es, durch ihre sichtbare Präsenz unzivilisiertem Verhalten vorzubeugen, indem sie im Dialog mögliche Konfliktsituationen lösen.

Die Bahnhof-Patinnen und -Paten erhalten eine fünftägige Schulung der SBB und des Roten Kreuzes. Ihre Kompetenzen sind klar definiert und ihre eigene Sicherheit steht an erster Stelle. Ein Steuerungsausschuss aus Vertretern der SBB, der Stadt Freiburg und der Kantonspolizei begleitet und unterstützt die Laienhelferinnen und -helfer bei ihrer Aufgabe.

Die Patinnen und Paten bestimmen jeden Monat, wie viel Zeit sie dieser Aufgabe widmen können. Ihr Einsatz in Zweierteams wird entsprechend geplant. Als Dank für ihren Einsatz erhalten die Laienhelferinnen und -helfer Einkaufs- oder Reisegutscheine.

Wer sich für eine Teilnahme am Präventionsprogramm interessiert, kann sich für weitere Informationen an Fabrice Delalay, Projektleiter der SBB (051 224 23 00) wenden.

Das Auswahlverfahren der Laienhelferinnen und -helfer beginnt am 27. Oktober 2010. Die Bewerbungsunterlagen sind an folgende Adresse zu senden: Ville de Fribourg, Direction de la Police locale, Grand-Rue 37, 1700 Fribourg.

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