Mehr Komfort am Bahnhof Altdorf.

SBB und Gemeinde weihten heute im Bahnhof Altdorf nach zweijähriger Bauzeit die neue Personenunterführung ein. Diese führt stufen- und schienenfrei zum neuen, überdachten Mittelperron. Im Zuge der Gleisanpassungen für den Gotthardbasistunnel baut die SBB zudem ab Mitte bis Ende 2011 den Hausperron aus. Die Investitionen für Unterführung, Aussenperron und Hausperron belaufen sich auf 6 Mio. Franken.

Der Bahnhof Altdorf bietet mehr Komfort für die Reisenden. Sie gelangen ab nächsten Montag dank einer neuen Personenunterführung stufenfrei auf den neuen, überdachten Mittelperron zwischen Gleis 5 und 7. Am Freitag, 12. November 2010, weihten SBB und Gemeinde die neuen Publikumsanlagen nach zweijähriger Bauzeit ein. «Damit haben wir das wesentliche Projektziel erreicht: Einen schienenfreien Zugang zu den Zügen», sagte der SBB-Projektleiter András Özvegyi.

Bisher mussten Reisende in Richtung Flüelen ein Gleis überqueren um, zu ihrem Zug zu gelangen. Dies war umständlich, nicht behindertengerecht und ein betriebliches Hindernis. Denn andere Züge konnten den Bahnhof in dieser Zeit nicht befahren. Das war nicht mehr zeitgemäss, insbesondere im Hinblick auf die Inbetriebnahme des Gotthardbasistunnels. Für die optimale Zufahrt zum Tunnel werden in Richtung Erstfeld zudem bis Ende 2011 bestehende Gleise und Weichen abgebrochen, umgebaut und erneuert. Im Zuge dieser Arbeiten baut die SBB ab Mitte bis Ende 2011 den Hausperron aus und erhöht diesen. So können auch Reisende in Richtung Erstfeld künftig stufenfrei in die Niederflurzüge eintreten. «Der Ausbau macht den Bahnhof Altdorf nicht nur attraktiver und sicherer, sondern er ist auch ein wichtiges Signal dafür, in welche Richtung der Bahnhof und seine Umgebung sich künftig entwickeln sollen», sagte Gemeindepräsidentin Barbara Bär.

Für die baulichen Massnahmen investiert die SBB insgesamt 30,7 Mio. Franken. Die «AlpTransit Gotthard» beteiligt sich mit 9,5 Mio. Franken an den Kosten. Die im Gesamtbetrag enthaltenen Kosten für Personenunterführung, Mittelperron und Hausperron belaufen sich auf 6 Mio. Franken.

Weiterführender Inhalt