Die neugestaltete S-Bahn-Haltestelle Zürich Affoltern ist eröffnet.

Am 16. November 2010 eröffneten die SBB und die Stadt Zürich nach rund achtmonatiger Bauzeit die neugestaltete S-Bahn-Haltestelle in Zürich Affoltern. Das neue 800 Quadratmeter grosse Dach schützt die Reisenden ab sofort vor Schnee und Regen. Unter dem Dach finden sich zudem ein Migrolino-Shop sowie 130 Veloabstellplätze.

Die SBB und die Stadt Zürich eröffneten heute am 16. November 2010 nach rund achtmonatiger Bauzeit die neu gestaltete S-Bahn-Haltestelle Zürich Affoltern. Sie bietet den Kundinnen und Kunden ab sofort mehr Komfort und mehr Angebot.

Blickfang ist das neue, grossflächige Dach, welches die ganze Haltestelle überspannt. Mit seinen rund 800 Quadratmetern ist es so gross wie ein Handballspielfeld. Das neue Dach bietet nicht nur den Reisenden Schutz vor Regen und Schnee. Es überdeckt auch die rund 130 Veloabstellplätze, welche den Kundinnen und Kunden neu zur Verfügung stehen.

Teil der neuen Haltestelle ist auch ein Migrolino-Shop. Er bietet den Reisenden an 365 Tagen im Jahr von früh bis spät Artikel des täglichen Bedarfs. Einen grünen Akzent setzen die acht frisch gesetzten Bäume und die über 200 Quadratmeter grosse, naturbelassene Kiesfläche. Diese soll Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten werden und dient als Vernetzungskorridor für die ansässigen Zauneidechsen.

Die Neugestaltung der S-Bahn-Haltestelle Zürich Affoltern ist ein gemeinsames Projekt der SBB und der Stadt Zürich. «Die neue Haltestelle zeigt exemplarisch, dass die SBB die Anliegen der Behörden ernst nimmt und wo immer möglich versucht, eine für beide passende Lösung zu finden», sagte Markus Streckeisen, Leiter Bewirtschaftung von SBB Immobilien. Die Zürcher Stadträtin Ruth Genner betonte: «Die neugestaltete S-Bahn-Haltestelle ist ein wichtiges Signal und ein Meilenstein für Affoltern: Es entstehen nicht nur neue Häuser im Quartier, auch die Infrastruktur wird mitentwickelt.»

Die Gesamtkosten für die Neugestaltung der Haltestelle Affoltern belaufen sich auf rund drei Millionen Franken. Die SBB übernimmt zwei Drittel der Kosten.

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