Einigung bei den SBB Löhnen.

Die SBB und die Verhandlungsdelegation der Gewerkschaften haben sich am 6. Dezember 2010 auf die Lohnmassnahmen fürs kommende Jahr geeinigt. Diese belaufen sich auf insgesamt 1,5 Prozent: Die Mitarbeitenden erhalten 2011 eine Prämie von 550 Franken bei Vollzeitbeschäftigung. Zudem wird die Lohnsumme für individuelle Lohnerhöhungen um 0,9 Prozent erhöht.

«Die SBB ist erleichtert, dass die Verhandlungen zu einem angemessenen Resultat geführt haben», erklärte SBB Personalchef Markus Jordi. Als Grund für die Einigung nannte Jordi das gemeinsame Verständnis für die wirtschaftlich und finanziell schwierige Lage mit der anstehenden Sanierung der Pensionskasse, der marginalen Teuerung von 0,3 Prozent gegenüber November 2009 und den hohen Investitionen. Es sei kein Spielraum für generelle Erhöhungen vorhanden gewesen. «Trotzdem kann die SBB mit den getroffenen Massnahmen den Mitarbeitenden ihre Anerkennung für das sich abzeichnende gute Konzernergebnis zum Ausdruck bringen», sagte Jordi.

Die einmalige Prämie von 550.- Franken erhalten alle Mitarbeitenden der SBB, sie wird mit dem Januar-Lohn überwiesen. Die individuellen Lohnmassnahmen im Umfang von 0,9 Prozent der Lohnsumme für Mitarbeitende im Aufstieg wird am 1. Mai 2011 wirksam.

Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Lohnmassnahmen auf 32 Mio. Franken, was rund 1,5 Prozent der Lohnsumme entspricht. Damit bewegt sich die SBB im Bereich vieler anderer Unternehmen. Der Abschluss gilt für die rund 26 000 Angestellten, die den Gesamtarbeitsverträgen von SBB und SBB Cargo unterstehen.

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