Leistungsvereinbarung 2011/12 zwischen Bund und SBB.

Vom heutigen Entscheid des Nationalrates, den Zahlungsrahmen für die SBB-Infrastruktur um 140 Mio Franken zu erhöhen, nimmt die SBB mit Freude Kenntnis. Bietet auch der Ständerat Hand dazu, lassen sich damit in der ganzen Schweiz Bahnprojekte realisieren, um die dringendsten Engpässe beseitigen sowie Kapazitäts- und Stabilisierungsmassnahmen umsetzen zu können. Die Bahnkunden profitieren von pünktlicheren Zügen, einem grösseren Sitzplatzangebot, komfortablerem Rollmaterial und mehr Umschlagskapazitäten im Güterverkehr.

Das Netz der SBB bewegt sich heute an der Kapazitätsgrenze. Täglich verkehren darauf 9000 Züge, die über 900 000 Kundinnen und Kunden sowie rund 220 000 Tonnen Güter durch die Schweiz transportieren. Die Belastung des Netzes nimmt in den kommenden Jahren weiter zu – bis ins Jahr 2030 wird eine Mobilitätszunahme von rund 50 Prozent prognostiziert, in Ballungsräumen gar von bis zu 100 Prozent.

Dank der vom Nationalrat beschlossenen zusätzlichen 140 Mio Franken für die SBB-Infrastruktur für die Jahre 2011/12 können Engpässe auf zentralen Netzteilen rechtzeitig beseitigt werden. Weiter lassen sich damit zu Gunsten der Kundinnen und Kunden folgende Verbesserungen realisieren:

  • Zusätzliche Züge zu den Hauptverkehrszeiten, beispielsweise Lausanne–Genf und Bern–Thun.
  • Perronverlängerungen und -erhöhungen, beispielsweise Lausanne–Genf, Biel–Solothurn, S-Bahnen Bern und Zürich, im Regionalverkehr Waadt und Jura.
  • Vermehrter Einsatz neuen Rollmaterials, beispielsweise im Wallis, am Gotthard, auf den Strecken Yverdon–Lausanne und Biel–Solothurn und in den Kantonen Waadt und Jura.
  • Erhöhung der Kapazitäten in den Güterverkehr-Terminals.

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