Situation im internationalen Bahnverkehr ist stabil.

Wegen der Schliessung zahlreicher Flughäfen bewältigen die europäischen Bahnen derzeit hohe Frequenzen im internationalen Personenverkehr. Auch bei der SBB ist die Nachfrage nach internationalen Billetten gross. Momentan ist die Situation stabil. Nach wie vor bittet die SBB alle Reisenden im internationalen Verkehr, zwingend eine Sitzplatzreservierung vorzunehmen.

Die Flugasche eines isländischen Vulkans hat grosse Auswirkungen auf den Flugverkehr in Nordeuropa und führte zur Schliessung von Flughäfen und Luftstrassen. Die europäischen Bahnen bewältigen derzeit ein sehr hohes Reiseaufkommen im internationalen Verkehr.

Auch in der Schweiz wechselten viele Reisende im internationalen Verkehr vom Flugzeug zur Bahn. Durch den stark angestiegenen Beratungsbedarf an den Schaltern mussten Kundinnen und Kunden längere Wartezeiten in Kauf nehmen. Die SBB setzte in den grossen Städten und Flughafenbahnhöfen alles verfügbare Personal ein, um die Wartezeit möglichst kurz zu halten. Zudem verzichtete sie beim Billettverkauf im Zug auf die Zuschläge. Das Passagieraufkommen konnte die SBB mit dem Regelverkehr bewältigen. Für den Abend gibt es weiterhin Billette für den internationalen Nachtverkehr. Die SBB beobachtet mit den Nachbarbahnen die Nachfrage und kann allfällige Verstärkungen der Regelzüge vornehmen.

Nach wie vor empfiehlt die SBB allen Reisenden im internationalen Verkehr, zwingend eine Sitzplatzreservierung vorzunehmen. Fahrgästen ohne gültige internationale Sitzplatzreservierung rät die SBB von einer Reise ins Ausland ab. Internationale Sitzplatzreservierungen erhalten Reisende an jedem Bahnschalter oder beim Railservice unter der Nummer 0900 300 300 (CHF 1.19/Min. vom Schweizer Festnetz).

0800 99 66 33

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