SBB verzichtet auf ein Engagement im Piemont.

Die SBB verzichtet auf eine Offerteingabe für den Betrieb des Regionalverkehrs im Piemont. Ausschlaggebend beim Entscheid waren primär die mangelnde Wirtschaftlichkeit und komplexe Rahmenbedingungen.

Die Region Piemont schrieb Ende 2009 den Betrieb seines Regionalverkehrs öffentlich aus. Die Verantwortlichen der Region wandten sich in diesem Rahmen auch an die SBB mit der Aufforderung, sich an der Ausschreibung zu beteiligen.

Nach sorgfältiger Prüfung der Ausschreibungsunterlagen hat die Konzernleitung der SBB jetzt entschieden, auf eine Offerteingabe zu verzichten. Zwar hätte ein allfälliges Engagement der SBB auch Chancen geboten, doch zeigte die Analyse, dass die nachhaltige Wirtschaftlichkeit für die SBB nicht gegeben war. Neben der ungenügenden Gesamtwirtschaftlichkeit trugen auch die komplexen Rahmenbedingungen – anspruchsvolle Distributions- und Vertriebsstrukturen, schwer beinflussbare Abhängigkeiten bei den Standorten für den Rollmaterialunterhalt und Restriktionen bezüglich Taktfahrplan etc. – zum Entscheid gegen ein Engagement bei.

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