Bahnbetrieb Brig–Domodossola vom 14. Juni bis 11. Dezember eingeschränkt.

Zwischen dem 14. Juni und 11. Dezember 2010 führt die italienische Bahninfrastrukturgesellschaft Rete Ferroviaria Italiana RFI im Kehrtunnel bei Varzo auf der Simplon-Südrampe Sanierungsarbeiten durch. Die Strecke Brig–Domodossola bleibt während dieses Zeitraums einspurig befahrbar, wird aber zwischen 10.00 und 13.00 Uhr sowie 16.00 und 19.00 Uhr für jeglichen Zugverkehr gesperrt. Einzelne Züge des Fern- und Regionalverkehrs fallen aus oder werden durch Busse ersetzt. Die Reisezeit für die Kunden verlängert sich um bis zu 20 Minuten. Die Kunden werden gebeten, den Online-Fahrplan zu konsultieren. Keine Auswirkungen gibt es für die internationalen EuroCityzüge und den Autoverlad am Simplon.

Am 14. Juni 2010 startet die RFI ihre Sanierungsarbeiten im Kehrtunnel bei Varzo zwischen Iselle di Trasquera und Domodossola. Der Zugsverkehr erfährt bis zum Ende der Arbeiten am 11. Dezember 2010 Einschränkungen. Nicht davon tangiert wird der internationale EuroCity-Zugverkehr zwischen Italien und der Schweiz sowie der Autoverlad der BLS.

An Samstagen verkehren sämtliche Züge normal. Den Reisenden wird empfohlen, ihre Fahrt ausserhalb der Sperrzeiten vorzusehen. Während der Sperre werden die betroffenen Züge teilweise durch Busse ersetzt. Das Platzangebot ist jedoch beschränkt und es ist mit einer längeren Fahrzeit von bis zu 20 Minuten zu rechnen.

Der Online-Fahrplan ist aktualisiert. An den betroffenen Bahnhöfen in Brig, Iselle und Domodossola stehen den Reisenden während der Sperrung Kundenbetreuer für Auskünfte zur Verfügung. Zudem weisen Infoplakate den Reisenden den Weg zu den Haltstellen der Ersatzbusse. Die Züge des Güterverkehrs werden während der Dauer der Streckensperrung über die Gotthardachse umgeleitet.

Im Varzo-Tunnel treten immer wieder Wassereinbrüche auf. Die Situation wird seitens RFI ständig überwacht. An den elektrischen Anlagen kann das eindringende Wasser zu Störungen und in der Folge zu Zugsverspätungen führen. Mit der Sanierung der kritischen Stellen können die Verfügbarkeit des Tunnels wieder hergestellt und die Fahrplanstabilität auf dieser wichtigen Nord–Süd-Achse erhöht werden.

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