Behinderungen im Zugverkehr zwischen Hüntwangen-Wil–Neuhausen am Wochenende.

Die SBB nimmt Arbeiten für den Anschluss ans europäische Hochgeschwindigkeitsnetz vor. Dies erfordert eine Sperre der Strecke zwischen Hüntwangen-Wil und Neuhausen von Freitag, 6. August, 22.50 Uhr bis und mit Sonntag, 8. August 2010. Fahrgäste im Fernverkehr zwischen Zürich und Schaffhausen reisen über Winterthur. Für die betroffenen S-Bahnen verkehren Ersatzbusse.

Die Schweiz wird besser ans europäische Hochgeschwindigkeitsnetz angebunden. Dazu baut die SBB seit Ende 2009 unter anderem die Strecke Bülach–Schaffhausen aus. Am nächsten Wochenende stellt die SBB zwischen Hüntwangen-Wil und Rafz die erste Doppelspurinsel fertig. Auf dem Streckenabschnitt Jestetten–Neuhausen beginnt die SBB nach diversen Vorarbeiten mit dem Bau der zweiten Doppelspurinsel. Zudem wird am Bahnhof Jestetten eine Personenunterführung eingebaut.

Wegen den Arbeiten muss die Strecke zwischen Hüntwangen-Wil und Neuhausen von Freitag, 6. August, 22.50 Uhr bis und mit Sonntag, 8. August 2010 gesperrt werden. Reisende im Fernverkehr zwischen Zürich und Schaffhausen benützen die S-Bahn-Linien 12 und 33 (Richtung Schaffhausen) oder 16 (Richtung Zürich) via Winterthur. Die Reisezeit verlängert sich um 15 bis 20 Minuten. Der Intercity zwischen Zürich und Stuttgart verkehrt statt über Bülach via Winterthur (ohne Halt). Busse ersetzen die Züge der Thurbo AG zwischen Hüntwangen-Wil und Schaffhausen. Die Reisezeit verlängert sich um wenige Minuten. Von und nach Alten­burg-Rheinau werden Reisende via Jestetten mit einem Taxi-Shuttle transportiert.

Der Online-Fahrplan ist aktualisiert. Die SBB informiert mit Aushängen an den Bahnhöfen sowie mit Durchsagen in Zügen und Bahnhöfen. In Zürich, Bülach, Hüntwangen-Wil und Schaffhausen werden Kundenbetreuer eingesetzt. Auskünfte erhalten Kundinnen und Kunden auch an Bahnschaltern sowie über den Rail Service 0900 300 300 (CHF 1.19/Min. vom Schweizer Festnetz) 24 Stunden am Tag.

Die Arbeiten sind mit Lärm verbunden. Die SBB bemüht sich, diesen so gering wie möglich zu halten und dankt den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis.

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