Gleise 17 und 18 im Hauptbahnhof Zürich bis Betriebsschluss gesperrt.

Nach der Auffahrkollision von heute Morgen sind die Aufräumarbeiten im Zürcher Hauptbahnhof in vollem Gang. Weil die Schienen an der Kollisionsstelle ersetzt werden müssen, bleiben die Gleise 17 und 18 bis Betriebsschluss gesperrt. Die Züge verkehren weiterhin fahrplanmässig, im Fernverkehr gibts allenfalls Verspätungen im Minutenbereich. Die SBB bittet die Reisenden, wegen Gleisänderungen die Durchsagen und Abfahrtsanzeigen zu beachten.

Im Zürcher Hauptbahnhof ist es am frühen Freitagmorgen zu einer Auffahrkollision zwischen einer S-Bahn-Komposition und einem Bauzug gekommen. Um 4.48 Uhr fuhr der einstöckige Zug des Typs NPZ in Richtung Brugg am Perronende von Gleis 17 auf einen stehenden Bauzug mit einem Bahndienstraktor, zwei Flach- und einem Kranwagen auf. Beim Anprall des Personenzugs mit einem Gewicht von 167 Tonnen wurden alle sechs Achsen der drei Bauzugwagen aus den Schienen gehoben.

Gemäss Informationen der Kantonspolizei Zürich wurden im Personenzug sechs Passagiere verletzt. Fünf Fahrgäste erlitten Prellungen und Schürfungen. Sie haben bis am Nachmittag alle das Spital verlassen. Eine weitere Person erlitt Rippenverletzungen, diese bleibt vorerst in ärztlicher Obhut. Die SBB war mit einem Care Team vor Ort und richtete eine Hotline ein. Es gingen fünf Anfragen ein.

Wie es zur Auffahrkolllision kam, ist Gegenstand der laufenden Abklärungen der Unabhängigen Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe (UUS) des Bundes und der Kantonspolizei Zürich.

Nach Räumung der Unfallstelle ergaben Messungen, dass das Gleis 17 an der Kollisionsstelle beschädigt ist und ersetzt werden muss. Diese Arbeiten dauern bis Betriebsschluss. Die Züge verkehren fahrplanmässig. Im Fernverkehr entstehen allenfalls Verspätungen im Minutenbereich. Die SBB bittet die Reisenden, wegen allfälliger Gleisänderungen die Abfahrtsanzeigen und Durchsagen zu beachten.

Weiterführender Inhalt