Grundstein für Baudienstzentrum im Kohlendreieck Zürich gelegt.

Unmittelbar neben der Einfahrt zum Hauptbahnhof – im sogenannten Kohlendreieck – entsteht in den nächsten eineinhalb Jahren ein modernes und markantes Baudienstzentrum für die SBB Fachdienste. Dafür wurde heute im Rahmen einer kleinen Feier der Grundstein gelegt.

Heute legte die SBB den Grundstein für das künftige Baudienstzentrum in Zürich. In einem symbolischen Akt versenkten die Verantwortlichen aktuelle Dokumente in der Bodenplatte, wie Tageszeitungen, den aktuellen Staatskalender des Kantons sowie ein SBB Kursbuch und ZVV-Fahrpläne. Im so genannten Kohlendreieck an der Remisenstrasse im Stadtteil Hard entsteht ein markanter Neubau für rund 230 Mitarbeitende von SBB Infrastruktur. Das benachbarte, geschützte Hilfiker-Gebäude wird saniert. Das Baudienstzentrum ist unter anderem ein Ersatz für die Arbeitsplätze, die heute auf dem Areal der Europaallee an der Lagerstrasse angesiedelt sind. Hans-Peter Rutz, Leiter Instandhaltung Region Ost von SBB Infrastruktur, sagte an der kleinen Feier: «Alle Interventionsdienste für Stellwerk-, Gleis- und Fahrleitungsanlagen werden am gleichen Ort untergebracht sein.

In Störungsfällen können wir somit koordinierter vorgehen und Zeit sparen.» Das komme auch den Reisenden zugute, so Rutz: «Durch den zentralen Standort können wir die Interventionszeiten möglichst tief halten. Das rasche Eingreifen bei einer Störung, beispielsweise im sehr stark frequentierten Hauptbahnhof oder in Stadelhofen, ist äusserst wichtig.»

Die SBB achtet nicht nur auf eine zeitgemässe Qualität der Arbeitsplätze, sondern legt auch besonderes Augenmerk auf nachhaltiges Bauen. So wird der Neubau im Minergie-Standard erstellt und verfügt über eine Holzpellets-Heizung. Die SBB investiert rund 25 Mio. Franken in den Um- und Neubau, der voraussichtlich Anfang 2012 bezugsbereit sein wird. Die Projekt stammt von den Büros von Ballmoos Krucker Architekten Zürich & Conzett, Bronzini, Gartmann Ingenieure Chur.

Weiterführender Inhalt