Nächtliche Sperrung von NBS und ABS.

Wegen geplanter Unterhaltsarbeiten auf den «Neubaustrecken» Mattstetten–Rothrist (NBS) und Solothurn–Wanzwil (ABS) müssen die Züge im Jahr 2010 in zwanzig Nächten über die Stammlinien via Burgdorf bzw. Oensingen umgeleitet werden. Die Nacht vom 26./27. September bildet den Auftakt zu den letzten neun Unterhaltsnächten 2010. Zwischen 22.30 und 6.00 Uhr können keine Züge über die beiden Strecken verkehren. Die Fahrzeit der am späten Abend betroffenen Züge verlängert sich dadurch um bis zu zwölf Minuten.

Nach über fünf Jahren Betrieb sind auf den Bahn-2000-«Neubaustrecken» Mattstetten–Rothrist und Wanzwil–Solothurn erstmals grössere Unterhaltsarbeiten eingeplant. Sie erlauben auch in Zukunft eine sichere und möglichst störungsfreie Betriebsabwicklung auf den stetig intensiver genutzten Strecken. Nebst Routinekontrollen an technischen Komponenten sind Teile der Fahrleitung, der Gleise sowie von Telecom- und Sicherungsanlagen zu ersetzen. Um die Auswirkungen für die Kundinnen und Kunden möglichst gering zu halten, werden die Arbeiten in der Nacht ausgeführt. Während des letzten Unterhaltsfenster dieses Jahres stehen bis zu 150 Mitarbeitende verschiedenster Technologiesparten auf bis zu 35 Baustellen gleichzeitig im Einsatz.

Während der siebeneinhalb Stunden langen Unterhaltsintervalle bleiben NBS und ABS für jeglichen Zugsverkehr gesperrt. Die Sperre kam erstmals in der Nacht 11./12. April zur Anwendung. Weitere nächtliche Streckensperrungen standen Ende Mai, im Juni und August an. In den Nächten 26./27. bis 29./30. September sowie vom 3./4. bis 6./7. Oktober startet die letzte Tranche von Unterhaltsarbeiten im 2010. Den Abschluss bilden die Kontrollen der Schnellfahrweiche bei der Verzweigung Wanzwil in der Nacht 28./29. November. Nebst dem normalen Unterhalt werden in der Nacht vom 2./3. Oktober an der Schnellfahrweiche in Wanzwil Teile ausgewechselt. In dieser Nacht bleibt die NBS in Richtung Olten–Zürich ausserordentlich bis 8.30 Uhr gesperrt.


Rund zwölf bzw. drei Minuten längere Fahrzeit.

Von der Sperrung sind die spätabends über die NBS/ABS verkehrenden Personen- und Güterzüge betroffen. Sie werden über die Stammlinien via Burgdorf bzw. Oensingen umgeleitet. Die Züge zwischen Bern und Olten benötigen deswegen rund 12 Minuten mehr Fahrzeit; zwischen Solothurn und Olten sind es rund drei Minuten. Die veränderten Fahrzeiten der betroffenen Personenzüge und deren Anschlussverbindungen sind unter www.sbb.ch/fahrplan ersichtlich. Weiter informiert die SBB die Reisenden mit Lautsprecherdurchsagen in den betroffenen Zügen und Bahnhöfen über die Auswirkungen der Sperrungen. In Bern, Olten und Zürich stehen zusätzlich Kundenbetreuer im Einsatz, und auch an den Bahnschaltern sowie beim Rail Service unter 0900 300 300 (Festnetz: CHF 1.19/Min.) sind Informationen zu den veränderten Fahrzeiten erhältlich.

Durch die Umleitungen der Personen- und Güterzüge während der Unterhaltsintervalle, aber auch durch die Unterhaltsarbeiten selber, sind Lärmemissionen nicht zu vermeiden. Die SBB bittet die Anwohner der betroffenen Strecken um Verständnis.

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