Startschuss zu gemeinsamer Projektstudie.

Die Schweizerischen Rheinhäfen und SBB Cargo fordern eine nationale Strategie für Containerterminals. Kern des Konzepts sind zwei neue Anlagen in Basel und Dietikon. Das seit längerem geplante Gateway Limmattal wird die Drehscheibe für Container sein, die auf der Schiene transportiert werden. In Ergänzung dazu soll in Basel-Nord ein neues Terminal für den Containerumschlag Binnenschiff-Schiene entstehen. Eine jetzt gestartete Studie zeigt bis im Frühsommer auf, wie das im Richtplan des Kantons Basel-Stadt eingetragene Gelände am besten dafür genutzt werden kann.

Der Containerverkehr mit der Schweiz wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Die Kapazitätsgrenze wird 2014/2015 erreicht. «Damit das Wachstum des Containerverkehrs bewältigt werden kann, braucht die Schweiz ein abgestimmtes Terminalkonzept», sagt Hans-Peter Hadorn, Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen anlässlich einer Medienorientierung in Basel. Terminalstandorte sollen sich nicht konkurrenzieren, sondern ergänzen. Kern des Konzeptes sind zwei neue Terminals für den Containerumschlag in Basel und Dietikon.

Gateway Limmattal als leistungsfähige Drehscheibe

Basel-Nord für den Containerumschlag Schiff/Bahn

Eine jetzt gestartete, gemeinsam von den Schweizerischen Rheinhäfen und SBB Cargo in Auftrag gegebene Studie, soll bis im Frühsommer 2011 aufzeigen, wie das Gelände Basel-Nord am besten für das Vorhaben genutzt werden kann. Hafendirektor Hadorn betonte, dass Rheinschifffahrt und Bahn primär Kooperationspartner und nicht Konkurrenten seien. Die Transporte von/nach den Schweizerischen Rheinhäfen seien für SBB Cargo von strategischer Bedeutung, unterstrich auch Cargo-Chef Nicolas Perrin vor den Medien in Basel.

Weitere Auskünfte:

Hans-Peter Hadorn (+41 61 639 95 77)
Direktor
Schweizerische Rheinhäfen

Christoph Rytz (+41 (0)51 229 06 12)
Leiter Kommunikation
SBB Cargo

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