Ab Mitte Februar wieder durchgehende Verbindungen zwischen Zürich und Mailand.

Weil die Instandhaltungsarbeiten an der ETR 470-Flotte intensiviert werden müssen, setzt die SBB seit Dezember 2010 Richtung Mailand vereinzelt ICN-Kompositionen anstelle der ETR 470 ein. Dies führt dazu, dass die Fahrgäste in Chiasso teilweise auf anderes Wagenmaterial umsteigen müssen. Ab dem 14. Februar 2011 verkehren jedoch alle Eurocity-Züge auf der Strecke Zürich-Mailand wieder durchgehend. Dafür setzt die SBB ETR 470 und lokbespanntes Rollmaterial ein.

Um die ETR 470-Flotte intensiver zu warten, setzt die SBB seit Dezember 2010 auf der Strecke Zürich-Mailand anstelle der ETR 470 vereinzelt ICN-Kompositionen ein. In Chiasso müssen die Fahrgäste deshalb teilweise auf einen anderen Zug umsteigen, der zwischen Chiasso und Mailand verkehrt. Dieses Konzept wird für die betroffenen Züge EC 13, EC 16, EC 21, EC 24 nicht wie angekündigt bis zum 31.Januar 2011, sondern bis zum 13. Februar 2011 weitergeführt. Ab dem 14. Februar 2011 verkehren sämtliche EuroCity-Züge wieder durchgehend zwischen Zürich und Mailand.

Damit die Störungen der ETR 470-Flotte reduziert werden können, haben die SBB bereits eine Reihe von Massnahmen umgesetzt. Um die Stabilität der ETR 470-Flotte weiterhin zu gewährleisten, ist die SBB jedoch auch künftig gezwungen, für die ETR 470 grössere Instandhaltungsfenster zu schaffen: Durch den ausschliesslichen Einsatz der ETR 470 auf der Gotthard-Achse werden die Radsätze dieser Fahrzeuge schneller abgenutzt. So ist die SBB gezwungen, die ETR 470-Laufleistung weiter zu reduzieren, bis die Radsätze durch neue ersetzt worden sind.

Aus diesem Grund setzt sie vom 14. Februar 2011 bis zum 12. Juni 2011 auf den Verbindungen EC 15 (Zürich ab 9.09, Mailand an 12.50) und EC 22 (Milano ab 17.10, Zürich an 20.51) anstelle der ETR 470 lokbespanntes Rollmaterial ein, das durchgehend zwischen Zürich und Mailand verkehrt. Da dieser Zug nicht über Neigetechnik verfügt, muss bis Mailand mit einer Reisezeitverlängerung von 20 bis 25 Minuten gerechnet werden.

Zusätzlich werden mehrere Verbindungen zwischen Zürich und Lugano sowie Basel und Lugano (via Luzern) mit einem ICN doppelt geführt. Damit kann bei Verspätungen auf den internationalen Verbindungen ein pünktlicher nationaler Verkehr sichergestellt werden.

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