SBB Cargo setzt Sanierungsmassnahmen um.

Um ihre Konkurrenzfähigkeit zu erhöhen, baut SBB Cargo in der Administration und Verwaltung in den kommenden Jahren rund 200 Stellen ab. Sie sind Teil des im Juli angekündigten Sanierungsprogramms, mit dem das Unternehmen ab 2013 ein ausgeglichenes Resultat erreichen will. Betroffen ist vor allem der Hauptsitz in Basel.

SBB Cargo hat ihre Produktivität in den letzten Jahren bereits stark erhöht und Verbesserungsmassnahmen mit einer Wirkung von über 100 Millionen Franken umgesetzt. Der Wagenladungsverkehr in der Schweiz verursacht jedoch weiterhin finanzielle Verluste. Wie bereits im Juli 2011 kommuniziert, haben sich die unternehmerischen Risiken in den letzten Monaten zusätzlich verschärft. SBB Cargo hat deshalb Massnahmen mit einer Wirkung von 80 Mio. Franken erarbeitet, um bis 2013 ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen. Der Bundesrat verlangt in seinen strategischen Vorgaben, dass der Wagenladungsverkehr SBB Cargo mittelfristig eigenwirtschaftlich ist.

Kosten senken, um die Konkurrenzfähigkeit zu erhöhen

Die Kosten für das Personal in der Administration und Verwaltung machen einen grossen Teil der Strukturkosten aus. SBB Cargo muss daher die Zahl der Stellen in diesen Bereichen reduzieren. Erreicht wird dies unter anderem mit der Einführung von einfacheren, unternehmensweit standardisierten Abläufen. Damit fallen vor allem in der Finanz- sowie der Vertriebsabteilung und in der Informatik bisher ausgeführte Arbeiten weg.

Stellenabbau so weit als möglich über die natürliche Fluktuation

Die Reduktion der Strukturkosten bei SBB Cargo ist Teil der im September angekündigten Programme, mit denen die SBB ihre Effizienz und Produktivität weiter steigern und Massnahmen mit einer Wirkung von 550 Mio. Franken umsetzen will. Bis 2017 wird die SBB ihre Struktur- und Verwaltungskosten insgesamt um rund 220 Mio. Franken oder einen Fünftel reduzieren.

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