Finanzierung u. Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI): SBB begrüsst Bundesratsentscheid, empfiehlt zus. Ausbauten im Interesse der Kunden.

Die SBB begrüsst den Stossrichtungsentscheid des Bundesrats zu Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI). Er stellt sicher, dass die Bahnen ihren Kundinnen und Kunden auch künftig ein leistungsfähiges Angebot bieten können. Für den ersten Ausbauschritt erachtet die SBB 5,7 Milliarden Franken als notwendig. Nur so kann der grösste Engpass zwischen Aarau und Zürich behoben werden. Das schafft auf der stark belasteten Ost–West-Achse die dringend notwendige Erhöhung der Kapazitäten für den Personen- und Bahngüterverkehr und erhöht die Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit des Gesamtsystems.

Die SBB befürwortet die Vorlage des Bundes zur nachhaltigen Finanzierung der Bahninfrastruktur (FABI) und die Einrichtung eines zeitlich unbefristeten Bahninfrastrukturfonds (BIF). Eine nachhaltige und langfristige Finanzierung von Unterhalt und Ausbau des Bahnnetzes ist grundlegend. Nur so können die Bahnen ihren Kundinnen und Kunden vor dem Hintergrund der weiter wachsenden Nachfrage auch künftig ein leistungsfähiges Angebot von hoher Qualität und entsprechender Pünktlichkeit anbieten.


Dringenden Engpass zwischen Zürich und Aarau beheben

Der Bundesrat will für den ersten Ausbauschritt bis 2025 3,5 Mrd. Franken bereit stellen. Die SBB empfiehlt im Interesse der Bahnreisenden, eines leistungsfähigen Güterverkehrs und der Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems 5,7 Mrd. Franken vorzusehen. So können die dringendsten Engpässe im Schweizer Schienennetz behoben werden, was auch den Strassenverkehr entlastet. Zentral ist die Strecke Aarau–Zürich. Denn nach Abschluss des Vierspurausbaus Olten–Aarau (Eppenberg-Tunnel) um 2020 ist der Abschnitt Rupperswil–Mellingen-Heitersberg ein gravierendes Nadelöhr im Kern des Schweizer Schienennetzes. 

Zusätzliche Ausbauten zwischen Zürich und Aarau schaffen hier die nötigen Kapazitäten, um den Kundinnen und Kunden die dringend notwendigen zusätzlichen Sitzplätze im Regional- und Fernverkehr anbieten zu können. Dem umweltfreundlichen Bahngüterverkehr werden so genügend Trassen und damit seine Konkurrenzfähigkeit gesichert. Erst durch die Aufhebung dieses Engpasses entfalten zudem weitere Projekte wie die Doppelspur Ligerz–Twann oder die Ausbauten im Knoten Bern ihren vollen Nutzen für die Kundinnen und Kunden. 

Ohne Aufstockung stehen aus Sicht der SBB angesichts der vom Bund prognostizierten Nachfragesteigerungen nicht ausreichend Mittel zur Verfügung, um das Netz zu unterhalten und gleichzeitig die Engpässe zu beseitigen.


Von einem leistungsfähigen öffentlichen Verkehr profitieren alle

Die SBB unterstützt die Einrichtung eines umfassenden, nachhaltigen und zeitlich unbefristeten Bahninfrastrukturfonds (BIF), mit dem Betrieb, Substanzerhalt und Ausbau der Bahninfrastruktur finanziert werden sollen. Die vorgeschlagenen Finanzierungsquellen sind sinnvoll und nötig. 

Von einem leistungsfähigen öffentlichen Verkehr profitieren alle. Für eine solide, nachhaltige Finanzierung sind deshalb Eisenbahnunternehmen, Kundinnen und Kunden sowie Bund und Kantone gemeinsam gefordert. Die SBB selbst leistet ebenfalls einen Beitrag und setzt bis 2016 eine Reihe von Massnahmen zur Erhöhung der Effizienz mit einer Wirkung von mehreren hundert Millionen Franken um.

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