Abschluss der Lohnverhandlungen mit den Gewerkschaften: SBB-Löhne für 2012 sind unter Dach und Fach.

Gestern Mittwoch haben sich die SBB und die Verhandlungsdelegation der Gewerkschaften über die Lohnmassnahmen fürs kommende Jahr verständigt. Insgesamt sind Lohnmassnahmen im Umfang von 1,25 Prozent für das Jahr 2012 vereinbart worden. Die generelle Lohnerhöhung beträgt 0,5 Prozent, für individuelle Erhöhungen sind ebenfalls 0,5 Prozent reserviert, für ausserordentliche Leistungen 0,25 Prozent. Zudem wurde vereinbart, die Senkung des technischen Zinses und des Umwandlungssatzes bei der Pensionskasse SBB mit Massnahmen zugunsten der Versicherten abzufedern.

Zusammen mit den Sozialpartnern hat die SBB bei den diesjährigen Lohnverhandlungen ein adäquates Paket geschnürt. „Dass wir trotz einer faktischen Null-Teuerung eine generelle Lohnerhöhung vorsehen, ist Ausdruck der Wertschätzung für die hervorragenden Leistungen unserer Mitarbeitenden. Sie erbringen tagtäglich eine Meisterleistung“, bilanzierte SBB-Personalchef Markus Jordi. Die Einigung bei den Lohnverhandlungen 2012 bringe auch das beidseitige Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit den personellen und finanziellen Ressourcen der SBB zum Ausdruck, so Jordi weiter.

Als eine der ersten grossen Pensionskassen hat jene der SBB den technischen Zins und den Umwandlungssatz im Rahmen des Grundlagenwechsels (BVG 2010) gesenkt. Die SBB anerkennt, dass dies bei den Versicherten mit beträchtlichen Leistungskürzungen verbunden ist. In Übereinkunft mit den Sozialpartnern wurden darum Massnahmen zur nachhaltigen Abfederung dieses Leistungsabbaus vereinbart. Per 1. Oktober 2012 erhöht die SBB die Sparbeiträge der Arbeitgeberin zu Gunsten aller Versicherten um 2 Prozent. „Damit unterstreicht die SBB ihre Position als attraktive und soziale Arbeitgeberin“, hält Markus Jordi fest. Um die Nachhaltigkeit dieser Massnahme sicherzustellen, wurde in Absprache mit den Sozialpartnern vereinbart, für 2013 auf eine generelle Lohnerhöhung zu verzichten. Dies gilt unter dem Vorbehalt der Zustimmung aller beteiligten Gremien der Sozialpartner.

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