Lenzburg: Entwicklung des Bahnhofgebiets und Areal West.

Um das Bahnhofareal Lenzburg zu beleben, kommerziell zu nutzen und attraktiv zu gestalten, hat die SBB eine Studie erstellen lassen. Das Preisgericht hat die vier eingereichten Projekte beurteilt und sich einstimmig für das Projekt „West Side Story“ von Stutz + Bolt + Partner Architekten AG / Nipkow Landschaftsarchitektur entschieden.

Im Jahr 2005 wurde ein kommunaler Richtplan für den Bahnhof Lenzburg erarbeitet, der diesen mittels Geschäften, Büros und Wohnungen beleben und zu einer Visitenkarte für die Stadt Lenzburg und die SBB entwickeln soll. Im Januar 2010 wurde bereits ein Wettbewerb für die Neugestaltung des Bahnhofplatzes Lenzburg durchgeführt. Diese Umgestaltung erfolgt unter Federführung der Stadt Lenzburg. 

Mittels eines Studienauftrages liess die SBB gemeinsam mit der Stadt Lenzburg und der Schweizerischen Post einen Bebauungsvorschlag evaluieren, der das Potenzial des Standortes optimal ausnutzt. Der Auftrag umfasste das bestehende Aufnahme- und Relaisgebäude, das angrenzende Entwicklungsareal West der SBB und das Postareal mit dem zu erhaltenden Postgebäude. 

Das Projekt beinhaltete den Ersatzneubau des Aufnahmegebäudes und die Umnutzung des Relaisgebäudes. Es sollte aufzeigen, wie die öffentliche Erdgeschosszone des Relaisgebäudes mit publikumsintensiven Ladennutzungen belebt und die Obergeschosse zu Dienstleistungsflächen umgenutzt werden können. Die energieoptimierte Neugestaltung der Fassade unter Einbezug des Bahnhofplatz-Siegerprojekts war ebenfalls Teil des Projekts. Zudem sollte es aufzeigen, wie das Areal West durch ein stufenweise realisierbares Bebauungs- und Nutzungskonzept zu einem lebendigen Quartier entwickelt werden kann. Das Quartier soll ein flexibles Wohn- und Dienstleistungsangebot schaffen, welches unterschiedlichen Nutzergruppen ein attraktives Umfeld bietet. 

Von den vier eingereichten Projekten hat das Projekt West Side Story des Teams Stutz + Bolt + Partner Architekten AG, Winterthur, und Nipkow Landschaftsarchitektur BSLA SIA, Zürich, die Jury am meisten überzeugt. 

Das Projekt West Side Story weist die besten Voraussetzungen für eine klar definierte städtebauliche Entwicklung mit grösstmöglicher Nutzungsfreiheit und hoher Aufenthaltsqualität auf. Trotz unterschiedlichem Realisierungshorizont des Bahnhofgebietes und des Areals West kann ein einheitliches Ganzes entstehen. Die Jury hat sich einstimmig für dieses Projekt ausgesprochen und es unter Einbezug der Projektkritik zur Weiterbearbeitung empfohlen. 

Im Frühling 2012 wird die SBB mit der Projektierung des Ersatzneubaus des Aufnahme-gebäudes und der Umnutzung des Relaisgebäudes beginnen. Gleichzeitig wird der erforderliche Gestaltungsplan für das Areal West in Angriff genommen.

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