Verstärkte Partnerschaft für die Lancierung der RER Fribourg | Freiburg.

Die SBB, der Kanton und die Stadt Freiburg haben soeben eine Beteiligungsvereinbarung abgeschlossen, damit die SBB 5% des Aktienkapitals der Freiburgischen Verkehrsbetriebe übernehmen. Diese Beteiligung ist ein weiterer Schritt in der Zusammenarbeit zwischen der beiden Verkehrsunternehmen. Sie bedeutet eine substanzielle Verstärkung der Partnerschaft im Hinblick auf die Lancierung der ersten Etappe der RER Fribourg | Freiburg am 11. Dezember 2011. Die RER Fribourg | Freiburg wird der Mobilität im Kanton eine ganz neue Dynamik verleihen.

Im Dezember 2009 ersuchte der Kanton Freiburg die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) und die SBB um Zusammenarbeit bei der Errichtung eines Regio-S-Bahnnetzes im Kanton Freiburg. Diese Partnerschaft resultierte zwei Jahre später in der Inbetriebnahme der direkten Verbindung Bulle–Romont–Freiburg(–Bern) auf den 11. Dezember 2011 und in der Beteiligung der SBB am Aktienkapital der TPF.
Bisher zählten die TPF drei Hauptaktionäre: den Kanton Freiburg, die Stadt Freiburg und den Bund. Künftig werden sie mit den SBB einen vierten Hauptaktionär haben. Diese kaufen 5% der Aktien und werden durch Anna Barbara Remund, Leiterin Regionalverkehr bei den SBB, im Verwaltungsrat der TPF vertreten sein. Die Formalitäten des Aktienkaufs wurden am 28. November 2011 abgeschlossen.

Entwicklung von Synergien

Diese neue Aktionärsstruktur erlaubt es den SBB, sich an den grossen strategischen und organisatorischen Entscheidungen des Verwaltungsrats der TPF vollwertig zu beteiligen. Damit werden auch die Synergien zwischen den beiden Verkehrsunternehmen gestärkt. Dies betrifft insbesondere die Erarbeitung des Verkehrsangebots, aber auch den Betrieb, der mit modernem und komfortablem Rollmaterial erfolgt, das den aktuellen Ansprüchen der Benützerinnen und Benützer entspricht. Die Verbindung Bulle–Romont–Freiburg(–Bern), die am 11. Dezember 2011 in Betrieb gehen wird, stellt die erste Etappe der RER Fribourg | Freiburg dar. Das Netz wird ab 2014 um halbstündliche Verbindungen nach Yverdon-les-Bains und Neuenburg erweitert.

In Zusammenarbeit mit den Kantonen Waadt und Bern soll auch die Strecke Payerne–Murten–Kerzers–Bern in das S-Bahnnetz integriert werden. Die Schmalspurstrecke zwischen dem Greyerzerland und Châtel-St-Denis–Palézieux wird das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs schrittweise ergänzen.

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