Lyss: Hauptarbeiten für Perronausbau abgeschlossen.

Die SBB hat sich am Dienstagmorgen bei den Reisenden mit einer kleinen Aufmerksamkeit für die Geduld während des Perronausbaus im Bahnhof Lyss bedankt. Die Hauptarbeiten am Perron sind nach dreieinhalb Monaten abgeschlossen. Bis im Frühling 2012 nimmt die SBB noch Belagsarbeiten vor und installiert Bänke, Info-Wände und Kandelaber. Ab Sommer halten die Interregio-Züge aus Bern neu am Gleis 1. Das entlastet den Mittelperron.

Die SBB verlängert und erhöht seit dreieinhalb Monaten den Perron Gleis 1 im Bahnhof Lyss. Die Hauptarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen. SBB Gesamtprojektleiter Torsten Alm und SBB Oberbauleiter Hans Peter Hostettler bedankten sich darum am Dienstagmorgen, 13. Dezember 2011, mit Bretzeli bei Reisenden und Anwohnern für die Geduld und das Verständnis. 

Die Ausbauarbeiten am Perron begannen am 29. August 2011. Bis Mitte September stellte das Bauteam die rund 110 Meter des neuen Perrons auf der Seite Biel fertig. In der zweiten Phase bis Ende November realisierte es weitere 250 Meter der Perronanlage, inklusive einer Anpassung der Personenunterführung. Die provisorisch fertiggestellte Perronhälfte auf der Seite Biel ist seit 16. September wieder in Betrieb. Bis im Frühling folgen noch die Belagsarbeiten sowie die «Perronmöblierung», in Form von Bänken, Info-Wänden und Kandelaber. Sobald im Sommer 2012 die neue Lysser Stellwerkanlage in Betrieb geht, können dank dem Perronausbau die Interregio-Züge aus Bern am Gleis 1 halten. Das entlastet den Mittelperron. Zugleich erübrigt sich für viele Lysserinnen und Lysser der Gang durch die Unterführung. 

Der Perronausbau und der Ersatz des Lysser Stellwerks sind Teil des Erneuerungsprojekts «Lyss–Busswil». Die SBB erneuert in dessen Rahmen rund 3500 Meter Gleis, entfernt 32 Weichen und baut 15 Weichen neu ein. Sie er- und versetzt zudem 60 Signale und baut 2012 den Hausperron in Busswil aus. Die Arbeiten laufen seit 2009 und kosten rund 50 Millionen Franken. Am Umbau in Lyss beteiligen sich Kanton und Gemeinde mit je 400 000 Franken. 

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