SBB setzt bei der Beschaffung von Holzschwellen auf nachhaltigen Umgang mit der Umwelt.

Die SBB hat im September 2010 den Auftrag zur Beschaffung imprägnierter Holzschwellen nach den Vorgaben des öffentlichen Beschaffungswesen national und international ausgeschrieben. Heute wurden die Anbieter für die Lieferung der Holzschwellen über die Vergabe informiert. Entscheidend für die Vergabe waren vor allem Umweltaspekte wie beispielsweise die beim Transport ausgestossenen CO²-Emissionen oder der Nachweis für die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder.

Ein Grossteil der an die SBB zu liefernden Holzschwellen wird durch eine Sägerei im Kanton Jura geliefert. Ein kleiner Teil der Schwellen stammt aus dem grenznahen Ausland. Die SBB informierte dazu heute die Lieferanten über die Vergabe des Auftrags zur Lieferung von Buchenholz- und Eichenholzschwellen für den Bahnbau. Das für die Produktion benötigte Buchenholz stammt vollständig aus Schweizer Wäldern und deckt rund zwei Drittel der benötigten Menge Holzschwellen ab. Bei den Eichenschwellen stammt rund 35 Prozent des Holzes aus der Schweiz, 65 Prozent wird aus dem grenznahen Ausland importiert. Jährlich werden bei der SBB rund 80 000 Holzschwellen verbaut.

Entscheidend für die Vergabe waren nebst Qualitäts-, Leistungs- und Servicekriterien vor allem Umweltaspekte wie die beim Transport ausgestossenen CO² Emissionen und der Nachweis für die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder. Die SBB setzt bei der Beschaffung ihrer Bahnschwellen auf Holz aus Schweizer Wäldern. Damit setzt sie ein klares Zeichen für den nachhaltigen Umgang mit der Ressource Holz.

Die SBB ist den Bestimmungen des öffentlichen Beschaffungswesens BoeB/VoeB unterstellt. Gemäss diesen Bestimmungen hatte sie die Beschaffung imprägnierter Holzschwellen im September 2010 in einem offenen Verfahren ausgeschrieben. Sämtliche interessierten Anbieter aus dem In- und Ausland hatten die Möglichkeit, eine Offerte einzureichen.

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