Vertragsunterzeichnung zwischen SBB und SEV: SBB schafft weitere Nischenarbeitsplätze.

Heute Dienstag Nachmittag unterzeichneten in Zürich Spitzenvertreter von SBB und der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV eine Vereinbarung zur Förderung und Entwicklung der SBB-Mitarbeitenden. Die SBB verpflichtet sich darin, die künftigen unternehmerischen Herausforderungen weiterhin sozialverträglich zu gestalten und kündigt die Schaffung von über 100 zusätzlichen Stellen für Mitarbeitende mit Beeinträchtigungen an.

Seit einigen Jahren gibt es bei der SBB Arbeitsplätze für Menschen mit beschränkter Leistungsfähigkeit. Nicht zuletzt deshalb gilt die SBB als vorbildliche Arbeitgeberin. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV hat im Rahmen ihrer Kampagne «Aufbau statt Abbau» die SBB im vergangenen Jahr aufgefordert, die Zahl dieser Nischenarbeitsplätze auszubauen.

Nun haben SBB und SEV eine Grundsatzerklärung ausgehandelt. In der heute unterzeichneten Vereinbarung bekennt sich die SBB zu ihrer Rolle als verantwortungsbewusste Arbeitgeberin. Die Gewerkschaft ihrerseits unterstützt die SBB bei den künftigen Herausforderungen, die der wirtschaftliche Wandel bereithält.

Die SBB entwickelt ihr internes Arbeitsmarktcenter weiter und fördert die Aus- und Weiterbildung, um die Mitarbeitenden für kommende Aufgaben zu befähigen. Für Menschen, die aufgrund ihres Alters oder gesundheitlicher Einschränkungen nicht mehr ihre angestammten Aufgaben ausüben können, schafft die SBB über 100 zusätzliche Stellen, einerseits als Reintegrationsangebot, andererseits als Nischenarbeitsplätze.

Ihre Unterschrift unter die Vereinbarung setzten Giorgio Tuti, Präsident des SEV, und der Personalchef der SBB, Markus Jordi. Jordi sagte bei der Unterzeichnung: «Die SBB nimmt Ihre Verantwortung als soziale Arbeitgeberin wahr. Es ist für uns eine Pflicht, alles Mögliche zu unternehmen, um Mitarbeitende mit Einschränkungen nicht an den externen Arbeitsmarkt oder gar an die Sozialversicherungen abzugeben.» Giorgio Tuti doppelte nach: «Wir anerkennen diesen Schritt der SBB; wir hoffen, dass wir mit dem gemeinsamen Vorgehen Vorbild für viele weitere Unternehmen sind, um Menschen trotz ständig steigender Ansprüche im Arbeitsleben halten zu können.»

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  • SBB Medienstelle: Daniele Pallecchi, 051 220 41 11

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