Kampagne «Sicher fair»: Stark beachteter Halt des SBB-Schulzugs in Glarus.

Seit Montag macht der SBB-Schulzug Station in Glarus. Die Veranstaltung stösst auf riesiges Interesse: Über 800 Schülerinnen und Schüler aus der Region lassen sich während der laufenden Woche durch den Zug führen. Dabei kommen brisante Themen wie Vandalismus, Schwarzfahren, Aggression, Littering oder Unfallverhütung zur Sprache.

Der SBB-Schulzug ist eine mobile Ausstellung zum Thema Sicherheit und Fairness im öffentlichen Verkehr. Ziel des Schulzugs ist es, Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 16 Jahren auf spielerische Art und Weise auf die Gefahren im Bahnumfeld aufmerksam zu machen sowie zu rücksichtsvollem Verhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln und auf Bahnhöfen zu motivieren.

Seit vergangenem Montag macht der SBB-Schulzug für eine Woche Halt in Glarus. Für einen Besuch haben sich 43 Klassen mit über 800 Schülerinnen und Schüler aus der Region angemeldet. «Das darf als Grosserfolg bezeichnet werden», sagte ein erfreuter SBB-Regionalleiter Werner Schurter an einer Medienkonferenz heute Dienstag in Glarus. Die Glarner Regierungsrätin Christine Bickel erinnerte in ihrer Grussbotschaft daran, dass «ein friedliches Miteinander im öffentlichen Raum nur durch gegenseitigen Respekt» entstehen könne.

Dem SBB-Schulzug stehen für seine Tour durch die Schweiz fünf Wagen zur Verfügung. Die Schüler absolvieren darin einen eineinhalbstündigen Parcours, bei dem interaktives Lernen im Vordergrund steht. Die verschiedenen Module sprechen gezielt die Sinne an. Der Besuch des SBB-Schulzugs und entsprechende Lehrmittel sind kostenlos. Seit dem Start im Jahr 2003 konnte die SBB über 6000 Klassen und mehr als 120‘000 Besucherinnen und Besucher im Schulzug begrüssen. Der SBB-Schulzug wurde auch schon im Ausland eingesetzt. 2009 war er während acht Wochen in Deutschland unterwegs.

Weitere Informationen zum SBB-Schulzug finden Sie auf www.sbb.ch/schulen

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