Von und nach dem Süden via Gotthard.

Der Simplontunnel bleibt bis morgen Samstag, 12.00 Uhr, für jeglichen Zugverkehr gesperrt. Die anspruchsvollen Löscharbeiten im Simplontunnel laufen unvermindert weiter. Rund 650 000 Liter Löschwasser wurden bislang zur Bekämpfung des Brandes bei einem BLS-Güterzug eingesetzt. Im Tunnel flammen Glutnester, begleitet von starker Rauchentwicklung, immer wieder auf. Solange die Brandherde nicht vollständig gelöscht sind, kann auch kein eingeschränkter Betrieb in der unversehrten Tunnelröhre aufgenommen werden. Den Reisenden wird empfohlen, für Fahrten von und nach dem Süden die Gotthardroute zu benützen und mehr Reisezeit einzurechnen. Unter der Nummer 0800 99 66 33 steht eine kostenlose SBB-Hotline für Auskünfte zur Verfügung.

Bis mindestens morgen Samstag, 12.00 Uhr, bleiben beide Röhren des Simplontunnels für jeglichen Zugverkehr gesperrt. Die Lösch- und Rettungseinheiten von SBB und BLS sind nach wie vor mit Löscharbeiten beschäftigt – bislang wurden rund 650 000 Liter Löschwasser eingesetzt. Glutnester flammten immer wieder auf, begleitet von teilweise starker Rauchentwicklung. Der Zugverkehr kann erst aufgenommen werden, sobald sämtliche Brandherde im Tunnel vollständig gelöscht sind. Eine genauere Prognose ist unter den gegebenen Umständen derzeit nicht möglich.

Am Freitagmorgen inspizierten Fachspezialisten der SBB die beiden einspurigen Tunnelröhren. Die Schäden im betroffenen Tunnel 2 sind aufgrund der ersten Sichtung beträchtlich. Die Räumungs- und Instandsetzungsarbeiten dürften laut ersten Schätzungen der Infrastruktur-Experten mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Der benachbarte Tunnel 1 hat weniger unter dem Brand gelitten. So rasch als möglich sollen darin Testfahrten durchgeführt werden. Verlaufen diese Testfahrten erfolgreich, könnten Personenzüge im Shuttle-Betrieb zwischen Brig und Domodossola verkehren. Frühestmöglicher Zeitpunkt für die eingeschränkte Betriebsaufnahme im Einspurbetrieb ist Samstag, 12.00 Uhr.

Reisenden von und nach dem Süden wird empfohlen, auf die Gotthardachse auszuweichen und mehr Reisezeit einzuplanen. SBB und BLS arbeiten derzeit mit Hochruck an Ersatzangeboten auf der Strasse – beispielsweise Busverbindungen zwischen Martigny und Mailand über den Grossen St. Bernhard. Unter der kostenlosen SBB-Hotline-Nummer 0800 99 66 33 erhalten die Kundinnen und Kunden weitergehende Informationen.

Notiz an die Redaktionen: Ab ca. 16.30 Uhr stehen unter www.sbb.ch/foto Bilder aus dem Tunnelinnern zum Download zur Verfügung.

 

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