Rupperswil–Aarau: SBB baut Korridor für Wildtiere im Suret.

Auf der Strecke Rupperswil–Aarau durchquert das Bahntrassee einen Wildtierkorridor von nationaler Bedeutung. Die SBB verbreitert ihre beiden Unterführungen. Damit wird ein erstes Teilprojekt im Wildtierkorridor Suret nach mehrjähriger Planungsphase realisiert.

Der national bedeutende Wildtierkorridor Suret stellt die letzte noch nicht überbaute Lücke im Siedlungsband des Kantons Aargau dar, die den Wildtieren eine Wanderung zwischen Jura und Mittelland noch erlauben würde. Er ist heute jedoch durch Bahnlinien, Kantonsstrassen, Autobahn A1 und Autobahnzubringer T5 mehrfach zerschnitten. Um den Korridor wieder durchgängig zu machen, sind im Gebiet Suret verschiedene Massnahmen zu Gunsten der Wildtiere vorgesehen. Eine dieser Mass-nahmen ist die Verbreiterung und Neugestaltung der beiden Unterführungen unter der viergleisigen Bahnlinie zwischen Rupperswil und Aarau. Mitte Oktober begann die SBB wie geplant mit den Bauarbeiten. Im Vorfeld des Baustarts waren bereits Rodungsarbeiten im Gang.

Unterführung nur für Wildtiere offen

Die neuen Unterführungsbauwerke werden in Baugruben neben den Gleisen ohne Störung des Bahnbetriebs vorfabriziert. An zwei verlängerten Wochenenden an Ostern und Pfingsten 2013 wird der Verkehr auf den zwei betroffenen Gleisen unterbrochen. Während den Streckensperren müssen die alten Unterführungen abgebrochen, die Baugruben ausgehoben und die neuen Bauwerke in ihre Endlage geschoben werden. Der Einschub von Suhrhard III erfolgt an Ostern, jener von Suhrhard II an Pfingsten. Im Anschluss daran werden bis im Herbst die Umgebungsgestaltungen ausgeführt.

Neben den definitiven Änderungen am Wegnetz sind während der Bauphase weitere Abschnitte wegen Baustellenzufahrten temporär gesperrt. Umleitungen sind signalisiert.

Weitere Informationen zum Projekt und den Bauarbeiten finden sich unter: www.sbb.ch/wildtierkorridor

Weiterführender Inhalt

Kontakt.

SBB AG

Kommunikation
Hilfikerstrasse 1
Postfach 65
3000 Bern