Felsabbruch bei Gurtnellen: Gotthardlinie für mehrere Tage unterbrochen.

Die Gotthard-Bahnlinie ist seit heute um ca. 16.30 Uhr als Folge eines Felsabbruchs bei Gurtnellen für den Zugverkehr unterbrochen. Die Sperrung dauert voraussichtlich mehrere Tage. Der Felsabbruch ereignete sich nahe jener Stelle, wo bereits im Juni ein Felssturz niederging. Die neu installierte Anlage zur Überwachung des Geländes hat einwandfrei funktioniert und Alarm ausgelöst. Für Reisen von und nach dem Süden muss mehr Reisezeit eingerechnet werden. Kunden aus dem Grossraum Basel, Olten, Aarau und Bern werden auf die Lötschberg–Simplon-Achse gelenkt. Für Reisende aus der Region Zürich, Luzern stehen zwischen Flüelen und Göschenen Ersatzbusse im Einsatz. Die SBB hat unter der Nummer 0800 99 66 33 eine Gratis-Hotline aufgeschaltet.

Kurz nach 16.30 Uhr ereignete sich bei Gurtnellen ein Felsabbruch von ca. 150 Kubikmeter, wovon ein Teil die Gleise der Gotthard-Bahnlinie verschüttete. Zum Zeitpunkt des Felsabbruchs befanden sich weder Züge im betroffenen Abschnitt, noch wurden nach aktuellem Kenntnisstand Personen verletzt. Die im Hang installierten Sensoren haben ordnungsgemäss Alarm ausgelöst und der Zugsverkehr konnte umgehend gestoppt werden.

Geologen werden im Verlauf des morgigen Tages eine erste Einschätzung der Situation vornehmen, es muss mit einem Unterbruch von mehreren Tagen gerechnet werden. Der Umfang der Beschädigungen an den Bahnanlagen sind derzeit noch nicht bekannt.

Reisenden aus den Räumen Basel, Olten, Aarau und Bern wird empfohlen, für Fahrten von und nach dem Süden die Lötschberg–Simplon-Achse zu benützen. Kundinnen und Kunden aus den Räumen Zürich und Luzern steigen zwischen Flüelen und Erstfeld auf im Einsatz stehenden Ersatzbusse um – sie müssen mit einer Reisezeitverlängerung von rund 60 Minuten rechnen. Für Reisende ist ab sofort eine kostenlose SBB-Hotline unter der Nummer 0800 99 66 33 aufgeschaltet.

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