Bern: Polygonbrücke ab 30. November wieder offen.

Die Berner Polygonbrücke geht nach siebenmonatiger Sperre am 30. November 2012 wieder in Betrieb. Stadt und SBB haben während dieser Zeit am bestehenden Ort eine neue Stahlbrücke erstellt und die alte Brücke zurückgebaut. Die Abschlussarbeiten dauern voraussichtlich noch bis Ende März 2013. Die Projektkosten für die Quartierverbindung im Berner Wylerquartier belaufen sich auf 1,8 Mio. Franken.

Die Polygonbrücke im Berner Wylerquartier ist ab 30. November 2012 wieder passierbar. SBB und Stadt haben seit Ende April 2012 zuerst eine neue Stahlbrücke erstellt und danach mit deren Hilfe die alte Brücke zurückgebaut. Letztere hatte, mit Baujahr 1937, trotz regelmässigem Unterhalt das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Während den siebenmonatigen Hauptarbeiten war der Übergang für Fuss-, Velo- und motorisierten Verkehr gesperrt. Die Abschlussarbeiten dauern voraussichtlich noch bis Ende März 2013.

Die neue Brücke ist wie ihre Vorgängerin einspurig, 23 Meter lang und überspannt die vier vielbefahrenen Bahngleise zwischen dem Hauptbahnhof Bern und Bern-Wankdorf. Sie verfügt jedoch neu über ein Trottoir und ist damit für Fussgängerinnen und Fussgänger wesentlich sicherer. Dank ihrer höheren Nutzlast können zudem künftig auch Rettungsfahrzeuge die neue Bücke befahren und sind so wesentlich schneller dort, wo sie benötigt werden.

Die Polygonbrücke ist sowohl für den Bahnbetrieb als auch als Quartierverbindung wichtig. Der Brückenersatz ist darum ein Gemeinschaftswerk der SBB und der Stadt Bern. Die Investitionssumme beläuft sich auf 1,8 Millionen Franken. Stadt und SBB teilen die Kosten untereinander auf.

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