Kampagne für mehr Sicherheit im Zug: Grenzüberschreitend gegen Taschendiebstähle.

Die Transportpolizei der SBB und die deutsche Bundespolizei gehen in den Adventstagen erneut gemeinsam gegen international agierende Taschendiebe vor. Gemischte Patrouillen erklären den Fahrgästen wie sie sich wirksam gegen Taschendiebe schützen. Auf den Bahnstrecken in der Schweiz und in Deutschland bilden die Polizisten der SBB Transportpolizei und der deutschen Bundespolizei Teams. Bereits vor Ostern fanden diese Präventionstage erfolgreich statt.

Mit dem Projekt «Gemeinsam gegen Taschendiebe» sensibilisieren die SBB Transportpolizei und die deutsche Bundespolizei die Reisenden am 5., 7., 14. und 15. Dezember dafür, wie sie sich vor Taschendiebstahl schützen können. Auf den Strecken Mannheim–Karlsruhe–Offenburg–Freiburg i.B.–Basel SBB und Basel SBB–Bern–Interlaken, Basel SBB–Zürich HB–Chur und Basel SBB–Luzern sind deutsche und Schweizer Polizisten gemeinsam im Einsatz. Die beiden Polizeikorps informieren in den Adventstagen über das Vorgehen der Taschendiebe und erklären mit Hilfe eines Flyers und kleinen Rollenspielen, wie sich Reisende schützen können. Denn Taschendiebe gehen meist in Teams vor und teilen sich die Arbeit. Oft wenden sie Tricks an, um ihre Opfer abzulenken – etwa durch Anrempeln, Beschmutzen der Kleidung oder Fragen nach dem Weg. «Dagegen können sich die Reisenden relativ einfach schützen», erklärt Arnold Wittwer von der SBB Transportpolizei. «Man sollte sein Portemonnaie, die persönlichen Papiere und andere Wertsachen möglichst nahe am Körper tragen – auf keinen Fall gehören Wertgegenstände in Aussentaschen.» Taschen sollten nicht an Sessellehnen gehängt oder unbeaufsichtigt gelassen werden. Thomas Gerbert von der deutschen Bundespolizei ist überzeugt, dass die Fahrgäste dank grenzüberschreitenden, gemischten Patrouillen wirkungsvoller gegen Taschendiebstähle geschützt werden können. «Die ersten Präventionstage kurz vor Ostern waren ein Erfolg», so Thomas Gerbert. Deshalb wird dieses gemeinsame Projekt nun fortgeführt.

Tipps für Kundinnen und Kunden im öffentlichen Verkehr

  • Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sich diese unter den Arm. Der Verschluss soll zur Körperseite zeigen.
  • Tragen Sie Ihren Rucksack im Gedränge vorne. Keinesfalls gehören Geldbörsen, persönliche Papiere oder Wertsachen in die Aussentaschen.
  • Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen Geldgürtel. Auch an Gürtel angekettete Geldbörsen bieten mehr Sicherheit.
  • Hängen Sie Handtaschen im Zug nicht an Sessellehnen und stellen Sie diese nicht auf der Gangseite unbeaufsichtigt ab.
  • Lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt. Wenn Sie den Wagen verlassen, bitten Sie Ihre Mitreisenden darum, Ihr Gepäck im Auge zu behalten.

Weitere Informationen: www.sbb.ch/praevention

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