Olten–Basel SBB: Zugsausfälle und Umleitungen wegen Unterhalt.

Die SBB erstellt zwischen Gelterkinden und Tecknau von nächstem Sonntag bis Anfang März eine neue Gleisentwässerung. Wegen des dichten Zugverkehrs tagsüber muss das Bauteam die Arbeiten nachts ausführen. An den beiden Wochenenden vom 11./12. Februar und 25./26. Februar 2012 ist die Strecke zudem nur beschränkt befahrbar. Die hat im Regional- und Fernverkehr Zugsausfälle, Umleitungen und Reisezeitverlängerungen zur Folge.

Die SBB besitzt das meistbefahrene Bahnnetz der Welt. Was so intensiv genutzt wird, muss auch unterhalten werden. Im Rahmen dieses Unterhalts erstellt die SBB zwischen Gelterkinden und Tecknau auf der Linie Olten–Basel eine neue Gleisentwässerung. Wegen des dichten Zugverkehrs tagsüber muss das Bauteam die Arbeiten während folgenden Nächten und Wochenenden ausführen:

  • Sonntagnacht, 5./6. Februar, bis Donnerstagnacht, 09./10. Februar 2012,
    jeweils 22.00 bis 07.00 Uhr
  • Samstag, 11.Februar, 00.00 Uhr, bis Montag, 13. Februar 2012, 06.00 Uhr
  • Sonntagnacht, 19./20. Februar, bis Donnerstagnacht, 23./24. Februar 2012,
    jeweils 00.00 Uhr bis 06.00 Uhr
  • Samstag, 25. Februar, 00.00 Uhr, bis Montag, 27. Februar 2012, 06.00 Uhr
  • Montagnacht, 27./28. Februar, bis Donnerstagnacht, 01./02. März 2012,
    jeweils 00.00 Uhr bis 06.00 Uhr
  • Sonntagnacht, 4./5. März, bis Donnerstagnacht, 8./9. März 2012,
    jeweils 23.00 Uhr bis 06.00 Uhr

Während den Arbeiten an den beiden Wochenenden vom 11./12. Februar und 25./26. Februar 2012 ist die Strecke nur beschränkt befahrbar. Dies hat folgende Auswirkungen auf den Zugsverkehr:

  • Die zwischen Basel und Luzern verkehrenden Interregio-Züge fahren via Läufelfingen. Dadurch entfällt der Halt in Gelterkinden.
  • Reisende von und nach Gelterkinden benutzen statt der Interregio-Züge die S3. Die S3 verkehrt regulär.
  • Die S9 (Sissach–Läufelfingen) fällt wegen der Umleitungen aus. Auf dieser Strecke verkehren Bahnersatzbusse.
  • Die zwischen Basel und Zürich nonstop verkehrenden IC, ICE, EC und TGV-Züge werden via Frick umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich um ca. drei bis sechs Minuten.

Die SBB empfiehlt Reisenden, den angepassten Online-Fahrplan auf www.sbb.ch zu konsultieren. Sie informiert die Reisenden mit Durchsagen in den Zügen und an den Bahnhöfen über die Fahrplanänderungen und die Bahnersatzbusse.

Detaillierte Auskünfte erhalten Kundinnen und Kunden zudem an den Bahnschaltern, unter www.sbb.ch/166Link öffnet in neuem Fenster. sowie 24 Stunden am Tag über den RailService 0900 300 300 (CHF 1.19/Min. aus dem Schweizer Festnetz).

Die Arbeiten und die dafür unabdingbaren Warneinrichtungen verursachen unvermeidlich Lärm. Die SBB und das Bauteam bemühen sich, diesen so gut wie möglich zu reduzieren und danken für das Verständnis.

Die Kosten für die neue Gleisentwässerung belaufen sich auf rund eine Million Franken; ein Bruchteil der 650 Millionen, welche die SBB im Jahr 2012 für rund 26'000 Unterhaltsaufträge bezahlt – allesamt um den Betrieb und die Sicherheit auf dem meistbefahrenen Bahnnetz der Welt sicherzustellen.


Die Gleisentwässerung – ein zentrales Element für eine sanfte Fahrt

Der Oberbau eines Gleises – sprich Schotter, Schwellen und Schienen – liegt auf einem leicht geneigten Unterbau. So kann das Regenwasser in eine parallel zum Gleis verlaufende, offene Entwässerungsleitung ablaufen. Dies ist für die «Gesundheit» des Gleises zentral. Denn fliesst das Wasser nicht gut ab, sammelt sich zwischen den Schottersteinen Schmutz an. Das beeinträchtigt die Elastizität des Schotterbetts. Denn die Aufgabe des Schotters ist es, Kräfte und Vibrationen der tonnenschweren Züge aufzunehmen und abzufedern. Kurz, ein gut entwässertes Schotterbett leistet einen wichtigen Beitrag an eine sanfte Fahrt und ein langlebiges Gleis.

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